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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enLaireiter, Anton-Rupert; Spitzbart, Katharina; Raabe, Leonie
TitelGlückstagebücher als Methoden gesundheitspsychologischer Intervention.
Zwei Pilotstudien.
Paralleltitel: Happiness-diaries as intervention-tools in health psychology - two pilot studies.
QuelleIn: Empirische Pädagogik, 26 (2012) 2, S. 312-332    Verfügbarkeit 
BeigabenTabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0931-5020
SchlagwörterPilotstudie; Tagebuch; Vergleich; Depression; Selbstwirksamkeit; Stimmung (Psy); Wohlbefinden; Zufriedenheit; Soziale Beziehung; Positive Verstärkung; Glück; Intervention; Wirkungsforschung; Deutschland
AbstractTagebücher werden häufig als Interventionsmethoden eingesetzt. In der vorliegenden Arbeit werden sogenannte Glückstagebücher zur Verbesserung des Wohlbefindens und zur Reduktion depressiven Befindens und die Ergebnisse zweier Pilotstudien zu deren Anwendung im deutschsprachigen Bereich dargestellt. In der ersten Studie wurde ein fünf Items umfassendes Tagebuch, das positive Ereignisse im interpersonalen, beruflichen und persönlichen Bereich fokussierte, von 80 Probanden über zwei Wochen bearbeitet. In der zweiten Studie wurde eine vergleichbare Methode, welche die Dankbarkeit, eigene positive Taten sowie erlebte positive Erfahrungen erhob, von 21 Personen über eine Woche geführt. Insbesondere die längere Intervention trug zu positiven Effekten im Bereich der Befindlichkeit und des Glückserlebens und zu einer Reduktion depressiver Gestimmtheit in einem jeweils mittleren Ausmaß bei. Zusätzlich wurde das Erleben persönlicher und interpersonaler Ressourcen in einem geringen aber statistisch bedeutsamen Ausmaß gefördert, nicht jedoch das Erleben sozialer Unterstützung. Die Effekte im Bereich von Befindlichkeit und Depressivität waren bei zu Beginn der Intervention stärker depressiven Probanden sehr viel höher als bei weniger oder nicht depressiven. Keine Effekte zeigten sich hier bei den persönlichen und sozialen Ressourcen und der sozialen Unterstützung. In Studie 2 waren die Effekte der Glückstagebücher in "normalen Arbeitswochen" höher als in solchen, bei denen belastende oder anderweitige positive Einflüsse einwirkten. Die Ergebnisse beider Arbeiten stimmen mit anderen in der Literatur berichteten überein und sind verheißungsvoll, weshalb derartige Studien auch an klinischen Gruppen und jüngeren Altersgruppen durchgeführt werden sollten. (DIPF/Orig.).

Diaries are not only applied as measures but very often also as intervention-tools. In the present study two happiness-diaries to promote subjective well-being and to reduce depressive mood as well as the results of two pilot-studies are presented. In the first study, a five item-diary on positive experiences in the interpersonal, professional and personal sphere was used by 80 students over a period of two weeks. In the second one a related method, concerned with gratitude, own blessings and positive experiences was filled in by 21 subjects over a period of one week. It was found that the longer application of the diary (two weeks compared to one) resulted into more positive effects on well-being and perceived happiness as well as a greater reduction of depressive moods with medium effect-sizes. In addition, perception of personal, environmental and social resources was affected positively, however with smaller effect-sizes. Perceived social support was not influenced by the intervention. The outcomes related to well-being and depression were much more intensive in those subjects who were more depressed at the beginning of the treatment phase compared to those less depressed. No differential effects were found for personal and social resources and social support. In study 2 the effects of the diary-intervention were bigger in "normal weeks" without positive or negative events. The results of the studies are promising, because they are supported by results from literature. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2012/4
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