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| Autor/inn/en | Remsperger-Kehm, Regina; Boll, Astrid |
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| Titel | Eskalierende Interaktionen in Kindertageseinrichtungen. Paralleltitel: Escalating interactions in early childhood pedagogical practise. |
| Quelle | In: Perspektiven der empirischen Kinder- und Jugendforschung, 10 (2024) 1, S. 5-27Infoseite zur Zeitschrift
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| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 2199-7802 |
| Schlagwörter | Verhalten; Kindheitsforschung; Kindertagesbetreuung; Kind-Erzieher-Beziehung; Verletzung; Professionalisierung; Sozialpädagogik; Prävention |
| Abstract | In den letzten Jahren zeigten Studienergebnisse, dass sich pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen Kindern gegenüber nicht nur feinfühlig, sondern in manchen Fällen auch verletzend verhalten (Boll & Remsperger-Kehm, 2021a, b; Hildebrandt et al., 2021; Maywald, 2019; Prengel, 2019). Bislang ist nur wenig darüber bekannt, was dazu führt, dass Interaktionen mit Kindern misslingen oder auch eskalieren. In diesem Beitrag wird analysiert, wie Kinder auf das verletzende Verhalten pädagogischer Fachkräfte reagieren. Darüber hinaus wird anhand der Berichte von Kita-Leitungen dargestellt, welche Interaktionsmerkmale vor der Eskalation einer Situation zu beobachten sind. Die erhobenen Daten basieren auf einer bundesweiten Online-Befragung von Kita-Leitungen (Schrauth, 2021a). Sie wurden mithilfe einer strukturierenden Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2016) ausgewertet. Die Resultate lassen darauf schließen, dass Interaktionen zwischen Fachkräften und Kindern vor allem dann eskalieren, wenn pädagogische Fachkräfte zuvor Interaktionssignale von Kindern nicht wahrnehmen oder gar missachten. Zudem scheinen Fachkräfte bestimmte Verhaltensweisen von Kindern als herausfordernd oder störend zu empfinden. Auch dies kann in verletzendes Verhalten münden. Die Erkenntnisse bieten wichtige Hinweise zum Schutz von Kindern sowie zur weiteren Professionalisierung kindheitspädagogischer Fachkräfte. (übernommen). In recent years studies have shown that early childhood teachers not only interact in a sensitive way, but sometimes even harm young children (Boll & Remsperger-Kehm, 2021a, b; Hildebrandt et al., 2021; Maywald, 2019; Prengel, 2019). In such cases, little is known why teacher-child-interactions fail or escalate. In this article we focus on children's reactions to teachers' hurtful behaviour as well as on characteristics of escalating interactions. Representative surveys targeting the managing staff of early childhood educational institutions are used to collect data illuminating typical escalating situations (Schrauth, 2021). Collected data are analysed by structured content analyses (Kuckartz, 2016). A key emerging result indicates that teacher-child-interactions escalate when teachers fail to recognize or ignore childrens' interaction-signals. Moreover, teachers seem to be challenged or disturbed by specific forms of childrens' behaviour. The combined effect potentially leads to harmful teacher behaviour. Results of this study provide structured outcomes which can be applied to improve child safety and facilitate pedagogical professionalisation. (übernommen). |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/4 |