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Autor/inRainer, Heike
TitelSchulsozialarbeiterische Perspektiven auf Genderreflexion im Bedingungsgefüge Schule.
Paralleltitel: School social work perspectives on gender reflection in school environment.
QuelleIn: Perspektiven der empirischen Kinder- und Jugendforschung, 10 (2024) 2, S. 38-63Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2199-7802
SchlagwörterGender; Schule; Schulsozialarbeit; Reflexion (Philosophie); Sozialpädagogik; Vielfalt
AbstractIn den letzten Jahren haben empirische Forschungen zur Ausgestaltung von Professionalität im Handlungsfeld der Schulsozialarbeit zugenommen (Zipperle & Baur, 2023). Dabei bilden Fragen zu genderreflexiver Professionalität und der reflexiven Berücksichtigung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt weiterhin eine empirische Leerstelle (Groß & Nachtigall, 2022; Spies, 2017a). Entlang der diesem Beitrag zu Grunde liegenden qualitativ-rekonstruktiven Interviewstudie mit Schulsozialarbeiter*innen konnte hinsichtlich der Ausgestaltung genderreflexiver Professionalität bereits nachgezeichnet werden, dass in der Praxis "auch wenn vielfach versucht wird, das Thema Geschlecht zu vermeiden, es 'immer mitläuft' und ein unreflektierter Umgang einengende binäre Zuschreibungen festigen und dabei professionelle Ansprüche unterwandern kann" (Rainer, im Druck, S. 242). Dieser nun vorliegende Beitrag rekonstruiert individuelle Sinnverständnisse der Schulsozialarbeitenden entlang ihrer dargestellten bildungsbezogenen Tätigkeiten und erlebten Einbindung in Schule aus geschlechterreflektierender Perspektive sowie ihrer zu Grunde liegenden Konzeptualisierungen und Verständnisse von gender. Dabei werden Spannungsfelder hinsichtlich erlebter Einschränkungen im Bedingungsgefüge Schule (als konstruierter Ort der 'Nicht-Thematisierung'), und die Reproduktion binärer Geschlechtszuschreibungen innerhalb der Kooperation mit Lehrkräften diskutiert. Die Studie verdeutlicht auftretende Widersprüche und Reflexionsbedarfe seitens der Fachkräfte der Schulsozialarbeit in dem Ziel, professionsbezogene Auseinandersetzungen zu Machtverhältnissen sozialer Ungleichheit und der De- und Reproduktion von (Geschlechter-)normen entlang von emanzipativen Selbstbildungsprozessen zu fördern. (übernommen).

In recent years, empirical research on professionalism in the field of school social work has increased (Zipperle & Baur, 2023). However, questions about gender-reflective professional ism and the reflexive consideration of gender and sexual diversity remain an empirical gap (Groß & Nachtigall, 2022; Spies, 2017a). The qualitative-reconstructive interview study with school social workers on which this article is based has already shown that in practice, even if attempts are often made to avoid the topic of gender, it 'always runs along' and an unreflected approach can reinforce restrictive binary attributions and undermine professional standards (Rainer, in print, p. 241). This article reconstructs school social workers' individual understand ings of meaning based on their activities and experienced involvement in school from a gender reflective perspective and their understanding and concepts of gender. The study discusses tensions regarding restrictions experienced in the school environment (as a constructed place of 'non-thematization') and the reproduction of binary gender attributions within the cooperation with teachers. The study highlights the contradictions that arise and the need for reflection on the part of school social work professionals with the aim of promoting profession-related debates on power relations of social inequality and the de- and construction of (gender) norms along emancipative self-education processes. (übernommen).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/4
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