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Autor/inGodau, Marc
TitelVom "Push the Keys" zum "Touch the Screen"? Eine Spurensuche zur Konkurrenz der Dinge im Musikunterricht.
Zur Soziomaterialität der Einführung von der GarageBand-App in den schulischen Musikunterricht.
Paralleltitel: From "Push the Keys" to "Touch the Screen"? Tracing the competition of things in music on the sociomateriality of introducing the GarageBand app into school music.
QuelleIn: Beiträge empirischer Musikpädagogik, 18 (2026) 1, 52 S.Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2190-3174
DOI10.62563/bem.v18i1.269
URNurn:nbn:de:101:1-2604121320409.028679422844
SchlagwörterNeue Medien; Didaktik; Unterricht; Digitalisierung; Musikpädagogik; Fachkultur; Situationsanalyse
AbstractDer Beitrag untersucht die Einführung von iPads im Musikunterricht einer Sekundarschule aus einer soziomaterialen Perspektive. Auf der Grundlage einer mehrjährigen Begleitung wird mit Verfahren der Situationsanalyse aufgezeigt, wie die Digitaltechnologien -insbesondere die App GarageBand-in bestehende Fachkulturen, Dingordnungen und Unterrichtsroutinen eingebettet werden. Die Analyse offenbart, wie im Musikunterricht der Digitalisierungsprozess oft an alten Dingen, vertrauten Routinen und fachimmanenten Ideologien, wie dem Klaviozentrismus und einer Liveness-Norm, scheitert. Zugleich ergänzt ein alternatives Verständnis unterrichtlichen Musiklernens das handwerkliche Reproduzieren und Selbstüberwinden in Präsenzdarbietungen um die Klangarbeit beim explorativ-selbstständigen Erfinden und Produzieren präziser Aufnahmen. Die Ergebnisse werden hinsichtlich der Debattenum Digitalisierung in Schule und Musikunterricht diskutiert.

This article explores the introduction of iPads in music lessons at a secondary school from a sociomaterial perspective. Based on several years of accompanying, the study draws on situational analysis to show how digital technologies - in particular the app GarageBand - are becoming embedded in existing subject cultures, thing orders, and pedagogical routines. The analysis reveals how the digitization process in the music classroom often fails due to old things, familiar routines, and subject-specific ideologies, such a clavocentrism and a liveness norm. At the same time, an alternative understanding of music learning is introduced. It adds sound work in the form of exploratory, self-directed creation and production of precise recordings to the craftsmanship of reproduction and self-conquest in stage performances. The research results are discussed in the light of the debate on digitization in schools and music education. (übernommen).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/4
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