Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Völker, Jonas; Hall, Esther; Krebs, Matthias; Kuck, Moritz; Phung, Veronika |
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| Titel | "... obwohl wir uns denke ich alle einig sind, dass das ja niemals ein Instrument spielen ersetzt". Handlungsleitende Wissensbestände von Lehrkräften in Bezug auf Digitalisierungsprozesse im Musikunterricht. Paralleltitel: "... although I think we can all agree that this will never replace playing an instrument". Teachers' action-guiding knowledge with regard to digitalisation processes in music lessons. |
| Quelle | In: Beiträge empirischer Musikpädagogik, 18 (2026) 1, 17 S.Infoseite zur Zeitschrift
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| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 2190-3174 |
| DOI | 10.62563/bem.v18i1.272 |
| URN | urn:nbn:de:101:1-2604121323240.775217960554 |
| Schlagwörter | Lehrer; Didaktik; Unterricht; Digitalisierung; Musikpädagogik; Musikunterricht; Erfahrung; Dokumentarische Methode; Perspektive |
| Abstract | Der Beitrag nimmt explizite wie implizite Wissensbestände von Musiklehrkräften zur Digitalisierung in den Blick und analysiert deren Bedeutung für das professionelle Handeln im Musikunterricht. Die empirische Basis bilden dokumentarische Interpretationen von Gruppendiskussionen aus dem Projekt COMe-ARTS. Drei schulformübergreifend geteilte Orientierungsmuster konnten rekonstruiert werden: (1) das iPad als Nicht-Instrument, (2) Teilhabe durch Digitalisierung sowie (3) Unerfahrenheit im Umgang mit digitalen Musiktechnologien. Ihr Verhältnis wird über ein Dreiecksmodell veranschaulicht, das differenzierte Einsichten in den modus operandi der Herstellung von Wissen und Praktiken eines digitalisierungsbezogenen Musikunterrichts ermöglicht. Die Rekonstruktionen zeigen, wie kommunikative Orientierungschemata und konjunktive Orientierungsrahmen das Sprechen über unterrichtliche Praxis strukturieren. Dabei auftretende Inkonsistenzen im Verhältnis von Norm und Handlungspraxis einerseits sowie zwischen unterschiedlichen normativen Ordnungen andererseits lassen Rückschlüsse auf die Praxis selbst zu. Damit liefert die Studie eine empirisch fundierte Grundlage für die reflexive Weiterentwicklung musikpädagogischer Professionalisierung im digitalen Wandel. This article examines both explicit and implicit knowledge structures held by music teachers regarding digitalization and analyzes their significance for professional practice in music education. The empirical basis consists of documentary interpretations of group discussions conducted within the COMeARTS project. Three cross-school-type orientation patterns were reconstructed: (1) the iPad as a non-instrument, (2) participation through digitalization, and (3) lack of experience with digital music technologies. Their interrelation is illustrated through a triangular model that enables nuanced insights into the modus operandi by which knowledge and practices related to digitalized music education are generated. The reconstructions show how communicative and conjunctive knowledge structure the discourse about classroom practice. Inconsistencies between norms and actual practice, as well as tensions between different normative orders, allow for inferences about the practice itself. The study thus provides an empirically grounded basis for the reflective development of professionalization in music education amid the digital transformation. (übernommen). |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/4 |