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Autor/inn/enOravec, Lina; Schmid, Silke
TitelEquitable musical-aesthetic practice in elementary school.
An explorative approach to mapping a complex phenomenon.
Paralleltitel: Teilhabeorientierte musikalisch-ästhetische Praxis in der Grundschule. Explorierende Annäherung an ein komplexes Phänomen.
QuelleIn: Beiträge empirischer Musikpädagogik, 15 (2024), 18 S.Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2190-3174
DOI10.62563/bem.v2024245
SchlagwörterGleichberechtigung; Grundschule; Didaktik; Unterricht; Ästhetische Bildung; Musikpädagogik
AbstractIm Fachdiskurs besteht weitgehend Konsens hinsichtlich der Relevanz einer musikalisch-ästhetischen Praxis als einem wesentlichen fachlichen Spezifikum des Musikunterrichts. Einschlägige Publikationen zum fachspezifischen Ästhetik-Diskurs richten dabei häufig den Blick auf die Sekundarstufe. Im deutschsprachigen Diskurs zu ästhetischer Praxis ist die Perspektive auf Schüler:innen im Grund-schulalter demgegenüber bisher unterrepräsentiert. Der Fokus auf verbale Reflexion und Argumentation steht gerade im Grundschulkontext im Spannungsverhältnis zu einem inklusiven Verständnis ästhetischer Praxis. Vor diesem Hintergrund trägt der Artikel grundschul- und kindespezifische Perspektiven der Musikpädagogik und fachübergreifende Ansätze zusammen, die sich explizit auf das ästhetische Paradigma beziehen oder damit sinnvoll in Zusammenhang gebracht werden können. Dabei arbeiten wir Dimensionen heraus, die Schmids (2016) vier Dimensionen involvierten Musikerlebens von Kindern (Embodiment, Narrativität, Materialität und Sozialität)um die Dimensionen Spiel, Multimodalität, Raumbezogenheit und Agency ergänzen. Diese Dimensionen scheinen bei einer grundschulbezogenen Betrachtung ästhetischer Praxis besonders berücksichtigenswert - in Theoriebildung, schulischer Praxis und perspektivisch auch in empirischer Forschung. (übernommen).

In the German-speaking disciplinary discourse on music education, there is general consensus regarding the relevance of musical-aesthetic practice as a fundamental characteristic of music education. However, relevant publications of the discipline-specific aesthetic discourse often focus on secondary education, the perspective on elementary school students is currently underrepresented. The emphasis on aesthetic argumentation is particularly in conflict with an inclusive understanding of aesthetic practice in the context of elementary school. Against this backdrop, the article brings together perspectives specific to elementary school and children's music education as well as interdisciplinary approaches that explicitly refer to or can be meaningfully related to the aesthetic paradigm. In doing so, we elaborate on dimensions that complement Schmid's (2016) four dimensions of embodiment, narrativity, materiality, and sociality with the dimensions of play, multimodality, spatiality, and agency. These dimensions appear particularly worthy of consideration in examining aesthetic practice in elmentary education - both in theory formation and educational practice, and potentially in empirical research as well. (übernommen).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/4
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