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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enHerunter, Elisabeth; Feyertag, Fabian; Paleczek, Lisa; Seifert, Susanne
TitelDigitalisierung als Unterstützung in der Lesedidaktik. Stand des Einsatzes und ungenützte Möglichkeiten auf dem Weg zur inklusiven Unterrichtspraxis der Primarstufe.
Paralleltitel: Digital support in reading education. Current implementation and untapped potential for inclusive primary school practice.
QuelleIn: QfI - Qualifizierung für Inklusion, 7 (2026) 2, [14] S.Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2699-2477
DOI10.25656/01:35342 10.21248/qfi.197
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-353424
SchlagwörterKompetenz; Digitale Medien; Medieneinsatz; Mediennutzung; Schule; Primarbereich; Didaktik; Fachdidaktik; Lesen; Leseunterricht; Leseverstehen; Technologie; Empirische Untersuchung; Fragebogen; Inklusion; Professionalität; Unterstützung; Hilfsmittel; Tool; Nutzer; Österreich
AbstractDigitale Tools besitzen hohes Potenzial zur individuellen Unterstützung des Leseverständnisprozesses in diversen Lerngruppen. Der Erfolg hängt dabei von Regelmäßigkeit, fachdidaktischer Einbettung und kognitiver Aktivierung ab. Die vorliegende österreichweite Fragebogenstudie (N = 252) liefert erstmals ein differenziertes Bild zum Einsatz digitaler Tools in der Lesedidaktik der Primarstufe. Etwa die Hälfte der Lehrpersonen nutzt digitale Tools regelmäßig im Leseunterricht, vorrangig zur Motivationssteigerung. Hauptsächlich kommen kostenfreie Anwendungen zum Einsatz, während insbesondere assistive Tools, die Lehrpersonen sowohl in der Planung als auch in der Durchführung des Leseunterrichts effektiv entlasten könnten, weitgehend unbekannt sind. Häufige und seltene Nutzer*innen unterscheiden sich vor allem in professionellen Dimensionen. Auf professioneller Ebene geben häufige Nutzer*innen zwar ein geringeres lesebezogenes Wissen an, berichten jedoch von einer höheren Teilnahme an Fortbildungen und setzen digitale Tools deutlich gezielter zur Förderung in der Lesedidaktik ein. Bei seltenen Nutzer*innen dienen digitale Medien häufiger der Belohnung, anstatt didaktisch-strukturiert im inklusiven Leseunterricht integriert zu werden. Es zeigen sich weder auf individueller noch auf struktureller Ebene signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Der Beitrag präsentiert die Fragebogenergebnisse zum aktuellen Einsatz digitaler Tools im Leseunterricht der Primarstufe in Österreich und diskutiert daraus resultierende Anforderungen für Fortbildungskonzepte und inklusive Unterrichtsentwicklung im Bereich des Lesens mittels digitaler Tools. (DIPF/Orig.).

Digital tools possess high potential for individually supporting reading comprehension processes in diverse learning groups. Success depends on regularity, subject-didactic integration, and cognitive activation. This Austria-wide survey study (N = 252) provides the first detailed examination of digital tool implementation in primary school reading instruction. Approximately half of the teachers regularly use digital tools in reading lessons, primarily to enhance motivation. Mainly free applications are employed, while knowledge about available support options is generally limited. Frequent and infrequent users differ primarily in professional dimensions. At the individual level, no robust differences emerge regarding age or the attribution of opportunities to digital media. At the professional level, frequent users report lower reading-related knowledge but indicate higher participation in professional development and employ digital tools more strategically for reading instruction support. Digital media are used by infrequent users rather as rewards than systematically integrated into subject didactics. Structural characteristics such as school technical equipment or classroom diversity do not differ significantly between groups. No meaningful differences are observed regarding risk attribution to digital media either. The article presents survey findings on current digital tool implementation in Austrian primary school reading instruction and discusses resulting requirements for professional development concepts and inclusive instructional development through digital tools. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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