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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inVolknant, Sarah
Titel"Dass wir es benennen, ist schon eine Art kleine Revolution". Überzeugungen angehender Lehrkräfte zu Mehrsprachigkeit und Ungleichheit aus intersektionaler Perspektive und deren Potenziale für die inklusionsorientierte Lehrkräftebildung.
Paralleltitel: "The fact that we're naming it is already a kind of small revolution". Pre-service teachers' beliefs about multilingualism and inequality from an intersectional perspective and their potential for an inclusion-oriented teacher education.
QuelleIn: QfI - Qualifizierung für Inklusion, 7 (2026) 2, [19] S.Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2699-2477
DOI10.25656/01:35340 10.21248/qfi.190
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-353402
SchlagwörterBildungssprache; Bildung; Intersektionalität; Schule; Lehramtsstudent; Lehrerbildung; Mehrsprachigkeit; Ungleichheit; Überzeugung; Empirische Untersuchung; Gruppendiskussion; Inhaltsanalyse; Inklusion; Benachteiligung; Exklusion
AbstractMehrsprachigkeit wird im Bildungskontext häufig als Ressource bezeichnet, jedoch prägen dominante Sprachideologien und Normalitätsvorstellungen den Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Schule erheblich; insbesondere sogenannte Migrationssprachen werden marginalisiert. Dies spiegelt sich auch in den Überzeugungen von (angehenden) Lehrkräften wider und kann maßgeblich zur Bildungsbenachteiligung mehrsprachiger Schüler*innen beitragen. Die vorliegende Studie untersucht die Überzeugungen von Lehramtsstudierenden zu Mehrsprachigkeit und Ungleichheit sowie deren intersektionale Relevanz anhand von Gruppendiskussionen. Die Daten wurden qualitativ-inhaltsanalytisch und unter Rückgriff auf eine intersektionale Heuristik ausgewertet, um Mehrsprachigkeit vor dem Hintergrund miteinander verwobener Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu betrachten und um Mechanismen der Inklusion und Exklusion sichtbar zu machen. Die Analyse zeigt, dass Sprache entlang verschiedener Differenzlinien konstruiert wird und dass die Überzeugungen der Teilnehmenden Defizitorientierungen und Verunsicherungen, aber auch Sensibilität für Diskriminierungen sowie verändernde und widerständige Strategien beinhalten. Die Untersuchung bietet damit wichtige Anknüpfungspunkte für eine intersektional sensible und inklusionsorientierte Lehrkräftebildung. (DIPF/Orig.).

Although multilingualism is often described as a resource in the educational context, dominant language ideologies and notions of normality significantly shape the way multilingualism is dealt with in schools, and so-called migrant languages are particularly marginalized. This is also reflected in the beliefs of (pre-service) teachers and can contribute significantly to the educational disadvantage of multilingual students. This study examines the beliefs about multilingualism and inequality and their intersectional relevance among pre-service teachers through focus group discussions. The data were analyzed using qualitative content analysis and an intersectional heuristic in order to consider multilingualism against the background of intertwined relations of power and dominance and to make visible mechanisms of inclusion and exclusion. The analysis shows that language is constructed along multiple lines of difference and that the participants' beliefs include deficit orientations and insecurities, but also sensitivity to discrimination and strategies of change and resistance. The study thus offers important starting points for intersectionally sensitive and inclusion-oriented teacher training. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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