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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enBadstieber, Benjamin; Thiede, Malte; Amrhein, Lucia B.
TitelDie Potenziale des Restorative Practice Approach für eine inklusionsorientierte Professionalisierung im Umgang mit als störend wahrgenommenem Verhalten (auch im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung).
Paralleltitel: The potential of the Restorative Practice Approach for inclusion-oriented professionalization in addressing perceived disruptive behavior (including SEMH needs).
QuelleIn: QfI - Qualifizierung für Inklusion, 7 (2026) 2, [19] S.Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2699-2477
DOI10.25656/01:35337 10.21248/qfi.182
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-353378
SchlagwörterGemeinschaft; Affektive Entwicklung; Beziehung; Handlung; Konflikt; Konfliktlösung; Verhalten; Soziale Entwicklung; Förderung; Schule; Lehrer; Schüler; Verhaltensauffälligkeit; Empirische Untersuchung; Evaluation; Forschung; Methode; Professionalisierung; Inklusion
AbstractEine potenzielle Divergenz zwischen schüler*innenseitigen Handlungsweisen und den schul­seitigen Erwartungen stellt seit jeher ein Exklusions-, Stigmatisierungs- und Marginalisierungs­risiko für Schüler*innen dar. So wird deutlich, dass eine Vielzahl der Konzeptionen und Prakti­ken in Schule nach wie vor darauf ausgerichtet sind, Probleme im Umgang mit Verhalten als Störung bei den Schüler*innen zu markieren und durch sanktionierende, verhaltensmodifizie­rende oder exkludierende Maßnahmen zu kompensieren (Willmann, 2015). Vor diesem Hinter­grund wurde in dem vom BMBF geförderten Projekt RAISE eine inklusionsorientierte Professi­onalisierung von schulischen Akteur*innen im Umgang mit als störend wahrgenommenen Hand­lungsweisen und Konflikten (im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (FSP ESE)) entlang des aus dem angloamerikanischen Sprachraum adaptierten Restorative Practice Approach (RPA) erarbeitet und evaluiert (Amrhein et al., 2022). Dieser für den deutschsprachi­gen Raum neuartige Ansatz (Amrhein, Badstieber & Weber, 2024) wendet sich ausdrücklich ab von einer sanktionierenden, exkludierenden und verhaltensmodifizierenden Bearbeitung als störend wahrgenommener Handlungsweisen zugunsten einer im inklusiven Sinne (U. Becker & Prengel, 2016) beziehungsbasierten und Gemeinschaft (wieder-)stärkenden Konfliktlösung (Hendry, 2009, 2022). Der vorliegende empirische Beitrag fokussiert die Evaluationsergebnisse des Projektes und stellt die Auswertung der strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse vor. Thematisiert wird dabei auch die Erprobung des Ansatzes mit Blick auf Schüler*innen mit einem sogenannten FSP ESE. (DIPF/Orig.).

A potential divergence between student behaviors and school expectations has always posed a risk of exclusion, stigmatization, and marginalization for students. It becomes evident that many school concepts and practices still focus on identifying behavioral challenges as student deficiencies, addressing them through punitive, behavior-modifying, or exclusionary measures (Willmann, 2015). Against this backdrop, the BMBF-funded RAISE project explored how inclu­sion-oriented professionalization of school staff in dealing with perceived disruptive behaviors and conflicts (within the special education focus on emotional and social development) can be achieved using the Restorative Practice Approach (RPA) adapted from the Anglo-American context (Amrhein et al., 2022). This innovative approach for German-speaking contexts (Amrhein, Badstieber & Weber, 2024) deliberately moves away from punitive, exclusionary, and behavior-modifying strategies for ad­dressing perceived disruptive behaviors. Instead, it advocates for a relationship-based, commu­nity-strengthening resolution (Hendry, 2009, 2022) of conflicts in the spirit of inclusion (U. Becker & Prengel, 2016). The present article focuses on the evaluation results of the project and pre­sents the analysis of the collected interview excerpts. It also discusses the practical application of the approach concerning students with a so-called Special Educational Needs and Disabilities (SEND) with a focus on Social, Emotional and Mental Health (SEMH). (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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