Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inGasser, Nathalie
TitelReligion, Intersektionalität und Agency in Bildungsbiografien.
Gefälligkeitsübersetzung: Religion, intersectionality and agency in educational biographies.
QuelleIn: Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 18 (2026) 2, S. 41-55Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-4467
DOI10.3224/gender.v18i2.04
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-110988-7
SchlagwörterIntersektionalität; Bildungsverlauf; Frau; Ethnographie; Religion; Geschlechtsspezifik; Muslim
AbstractDer Beitrag analysiert ein Fallbeispiel aus einer ethnografischen Untersuchung zu Bildungswegen junger, religiös orientierter Musliminnen in der Deutschschweiz, um exemplarisch die theoretische Verknüpfung von Religion, Intersektionalität und Agency in Bildungsbiografien aufzuzeigen. Diese Perspektive erlaubt es, strukturelle Begrenzungen von Bildungswegen ebenso wie subjektive Aneignungsprozesse sichtbar zu machen und reduktionistische Lesarten, die Akteur*innen auf Viktimisierung festschreiben, zu vermeiden. Aus intersektionaler Sicht wird analysiert, wie Differenzverhältnisse - insbesondere Religion, Gender, soziale Klasse und Migrantisierung - Bildungsbiografien prägen. Zugleich verdeutlicht eine Agency-orientierte Lesart, dass Handlungsmacht nicht zwingend als Widerstand, sondern als situatives Navigieren in vorstrukturierten Möglichkeitsräumen verstanden werden kann, das durch kleine Verschiebungen neue Bildungspfade eröffnen kann. Das Fallbeispiel dient damit als theoriegeleitete Fallanalyse, welche die analytische Produktivität dieser Verschränkung verdeutlichen soll.

This article analyses a case study from an ethnographic investigation of the educational trajectories of young, religiously oriented Muslim women in German-speaking Switzerland to exemplify the theoretical links between religion, intersectionality and agency in educational biographies. Taking this perspective makes it possible to reveal both structural constraints and subjective processes of appropriation while avoiding reductionist readings that reduce actors to mere victims. It demonstrates, from an intersectional perspective, how educational trajectories are shaped by intersecting processes of religious marking, gendering, class positioning and migrantization. At the same time, an agency-oriented reading makes it clear that agency need not necessarily be understood as resistance but can be seen as situational navigation within pre-structured spaces of possibilities through which small shifts can open new educational pathways. The case study thus serves as a theory-driven analysis that demonstrates the analytical productivity of linking intersectionality to an expanded concept of agency.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2026/4
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Bibliotheken, die die Zeitschrift "Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft" besitzen:
Link zur Zeitschriftendatenbank (ZDB)

Artikellieferdienst der deutschen Bibliotheken (subito):
Übernahme der Daten in das subito-Bestellformular

Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite:
  • Teile per Mastodon