Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Schaper, Sabrina |
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| Titel | Bildungsübergänge in der Digitalität. Ein Aushandlungsprozess von Subjekt, Medium und Organisation. |
| Quelle | In: MedienPädagogik, (2025) 67, S. 179-196Infoseite zur Zeitschrift
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| Beigaben | Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1424-3636 |
| DOI | 10.21240/mpaed/67/2025.11.28.X |
| Schlagwörter | Bildung; Digitale Medien; Medienpädagogik; Übergang; Orientierung; Transformation; Empirische Untersuchung; Forschung; Hochschule; Infrastruktur; Organisation; Zugang; Student |
| Abstract | Ausgehend von der Frage, wie sich Bildungsübergänge unter Bedingungen der Digitalität im Zusammenspiel von Subjekt, Medium und Organisation transformieren und theoretisch angemessen fassen lassen, analysiert dieser Beitrag Übergänge als relationale, praxeologisch fundierte Aushandlungsprozesse. Im Zentrum steht die Verbindung medien- und organisationspädagogischer Perspektiven, um die Bedeutung digitaler Medienpraktiken und Infrastrukturen für Orientierungs- und Sozialisationsprozesse innerhalb von Bildungsorganisationen zu beleuchten. Während klassische erziehungswissenschaftliche Zugänge Übergänge mehrheitlich als formal geregelte Organisationseintritte mit klarer Mitgliedschaftsstruktur verstehen, zeigt sich im digitalen Wandel eine zunehmende Entgrenzung dieser Prozesse. Im Anschluss an eine reflexive Übergangsforschung wird Entgrenzung entlang dreier Dimensionen konzeptualisiert: institutionell, medial und subjektiv. Empirisch gestützt auf Gruppendiskussionen mit Studierenden zeigt der Beitrag am konkreten Beispiel, wie digitale Strukturen soziale Integration, Teilhabe und Studierfähigkeit bereits vor dem eigentlichen Hochschulzugang prägen. Darauf aufbauend wird eine theoretische Perspektive entwickelt, die Bildungsübergänge als dynamisch-medienvermittelte und organisational gerahmte Prozesse versteht. Der Beitrag schliesst mit einem Ausblick auf theoretische und empirische Forschungsdesiderate sowie praktische Implikationen. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, digitale Bildungsinfrastrukturen und -angebote so zu gestalten, dass sie soziale Teilhabe fördern und die Vielfalt individueller Übergangserfahrungen berücksichtigen, ohne dabei die Grenzen von Organisationen und deren Funktionen aus dem Blick zu verlieren. |
| Erfasst von | Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin |
| Update | 2026/3 |