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| Autor/inn/en | Herzog, Moritz; Balt, Miriam; Zurbriggen, Carmen |
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| Titel | Intra-individual differences in situational appraisals of mathematics anxiety in grade four students. Paralleltitel: Intra-individuelle Unterschiede in der situativen Bewertung von Mathematikangst bei Lernenden der vierten Klasse. |
| Quelle | In: Empirische Sonderpädagogik, 17 (2025) 3, S. 215-231Infoseite zur Zeitschrift
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| Sprache | englisch |
| Dokumenttyp | online; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1869-4845; 1869-4934 |
| DOI | 10.25656/01:35312 10.2440/003-0050 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-353121 |
| Schlagwörter | Angst; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Schuljahr 4; Grundschule; Primarbereich; Schüler; Unterricht; Mathematikunterricht; Empirische Untersuchung; Mehrebenenanalyse; Deutschland; Nordrhein-Westfalen |
| Abstract | Mathematikangst (MA) betrifft eine beträchtliche Anzahl von Schüler*innen bereits im Grundschulalter. Aktuelle Forschungsergebnisse haben die Bedeutung einer situativen und subjektiven Bewertung von MA hervorgehoben. Insbesondere die Relevanz der mathematischen Situation sowie der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben beeinflussen die MA-Erfahrung der Schüler*innen. Während sich zahlreiche Studien mit der interindividuellen Varianz des Erlebens von MA befassen, gibt es derzeit nur wenige Forschungsarbeiten zur intraindividuellen MA. Experience Sampling Methods (ESM) scheinen ein geeigneter Ansatz zu sein, um intraindividuelle Unterschiede in der MA zu untersuchen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, Zusammenhänge zwischen situativen Merkmalen und MA-Erfahrungen zu untersuchen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf geschlechtsspezifischen Unterschieden liegt. Insgesamt nahmen 57 Schüler*innen aus vier Klassen der vierten Jahrgangsstufe teil. Während jeder Unterrichtsstunde wurden das Erleben von MA der Schüler*innen, ihre subjektive Bewertung der Relevanz der Situation und der Schwierigkeitsgrad der Aufgabe viermal zu teilrandomisierten Zeitpunkten im Selbstbericht erfasst. Die Daten wurden mit Mehrebenen-Regressionsmodellen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Schwierigkeitsgrad der Aufgabe mit erhöhter MA verbunden war. Die Relevanz der Situation zeigte einen geschlechtsspezifischen Zusammenhang mit MA: Mädchen berichteten über signifikant größere MA in relevanteren Situationen, während größere MA bei Jungen (nicht signifikant) mit weniger relevanten Situationen verbunden war. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer In-situ-Bewertung von MA mit Fokus auf intraindividueller Varianz. Geschlechtsspezifische Unterschiede im situativen Zusammenspiel deuten darauf hin, dass die Schwierigkeit der Aufgabe von allen Schüler*innen auf der Grundlage ähnlicher Informationen bewertet wird, während die Situationsrelevanz von Jungen und Mädchen unterschiedlich bewertet wird. (DIPF/Orig.). Mathematics anxiety (MA) affects a significant number of students in primary schools. Recent research has emphasized the importance of situational and subjective assessment of MA. In particular, the relevance of a mathematical situation as well as the difficulty of tasks affect students' experience of MA. Whereas a growing body of studies examine inter-individual variance in MA experience, research on intra-individual MA is still scarce. The experience sampling method (ESM) appears to be a suitable approach to address intra-individual differences in MA. The current study aims at investigating associations of situational characteristics and MA experience with particular focus on gender differences. A total of 57 students from four Grade 4 classes were followed over the course of one lesson. Students' MA, their subjective evaluation of situation relevance, and task difficulty were assessed with ESM four times during each lesson at semi-randomized time points. Data was analyzed with multilevel regression models. Results showed that higher task difficulty was associated with an increased MA. Situational relevance showed a gender-specific association with MA: Girls reported significantly higher MA in more relevant situations, while higher MA in boys was (not significantly) associated with less relevant situations. The results bolster the importance of in situ assessment of MA focusing on intra-individual variance. Gender differences in the situational interplay suggest that task difficulty is evaluated by all students based on similar information, whereas situational relevance is evaluated differently by boys and girls. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |