Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Neumann, Phillip; Bunte, Charline; Melzer, Conny |
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| Titel | Zwischen Förderkonzept und Vorschrift - Eine empirische Studie zur Praxis der Förderplanung an Schulen in Nordrhein-Westfalen. |
| Quelle | In: Zeitschrift für Heilpädagogik, 77 (2026) 2, S. 61-74Infoseite zur Zeitschrift
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| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0513-9066 |
| DOI | 10.25656/01:35062 |
| URN | urn:nbn:de:0111-pedocs-350623 |
| Schlagwörter | Diagnose; Förderbedarf; Fragebogenerhebung; Sonderpädagogik; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Inklusion; Feststellungsverfahren; Förderplan; Förderplanung; Nordrhein-Westfalen |
| Abstract | Obwohl Förderpläne schon seit den 1990er Jahren umgesetzt werden, es mittlerweile recht viele Publikationen mit Beschreibungen des Konzepts Förderplanung gibt und diese in allen Bundesländern Deutschlands rechtlich für Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung vorgeschrieben sind, gibt es recht wenige empirische Studien über die tatsächliche Umsetzung in der Praxis. Dieser Beitrag möchte die große Lücke schließen, indem die Praxis der Förderplanung an Allgemeinen Schulen und an Förderschulen in Form einer digitalen Befragung in NRW in den Blick genommen wird. Insbesondere die Frage, wie und in welcher Form Förderpläne erstellt, umgesetzt, evaluiert und fortgeschrieben werden, steht im Mittelpunkt dieser Studie. Zentrale Ergebnisse zeigen, dass Förderpläne zwar i.d.R. aufgrund der rechtlichen Vorschrift erstellt werden, aber auch für die Strukturierung des Förderprozesses fachlich-inhaltlich genutzt werden. Hierbei wird deutlich, dass von den Allgemeinen Schulen eher die Grundschulen Förderpläne auch im weiteren fachlichen Sinn nutzen. Es wird aber auch deutlich, dass einige der befragten Schulen Förderpläne gezielt nutzen, um ein Feststellungsverfahren zu eröffnen und Ressourcen zu generieren und Förderpläne damit auch defizitorientierter schreiben als im Falle der fachlichen und inhaltlichen Strukturierung von Förderprozessen. (DIPF/Orig.). Although individual educational plans were implemented as early as the 1990s, today there are quite a few publications describing the concept of individual educational planning, and it is legally required in all German federal states for students with special educational needs, there are very few empirical studies on its actual implementation in practice. This paper aims to close this gap by examining the practice of IEP (Individualized Education Program) in mainstream schools and special schools in the federal state of North Rhine-Westphalia in the form of a digital survey. In particular, this study focuses on how and in what form support plans are created, implemented, evaluated, and updated. Key findings show that, although individual educational plans are generally created due to legal requirements, they are also used for structuring the individual support process in terms of subject matter. Among mainstream schools, primary schools tend to use individual educational plans in a broader subject-specific sense. However, it also becomes clear that some of the schools surveyed use individual educational plans specifically to initiate an assessment procedure and generate resources, and thus write support plans in a more deficit-oriented manner than in the case of structuring support processes in terms of subject matter. (DIPF/Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main |
| Update | 2026/3 |