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Autor/inn/enAlther, Flurina; Helbling, Dominik
TitelZwischen Intuition und empirischer Evidenz. Anstoss zu einem didaktisch reflektierten Einsatz von Figuren in Zyklus 1.
Paralleltitel: Between intuition and empirical evidence. Reflections on the pedagogical myth of puppetry.
QuelleIn: Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 43 (2025) 3, S. 378-392Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2296-9632
DOI10.25656/01:34978 10.36950/bzl.43.3.2025.10405
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-349788
SchlagwörterElementarbereich; Puppenspiel; Primarbereich; Lehrer; Unterricht; Fachdidaktik; Überzeugung; Sachunterricht; Explorative Studie; Leitfadeninterview; Figur; Schweiz
AbstractIn der Deutschschweiz ist der Einsatz von Figuren im Unterricht mit jungen Lernenden weit verbreitet. Der Diskurs dazu fokussiert vorwiegend praktische Aspekte wie Spieltechnik und Gestaltung von Figuren, obwohl sich mehrere wissenschaftliche Disziplinen damit beschäftigen. Eine explorative qualitative Erhebung bei Lehrpersonen aus Zyklus 1 zeigt, dass diese zwar relevante lernpsychologische und didaktische Überlegungen anstellen, diese jedoch eher auf Intuition als auf wissenschaftlichen Befunden basieren. Einige Ergebnisse lassen auf eine romantische Vorstellung des Kindseins und eine Idealisierung des Figurenspiels schliessen. Dies lässt fragen, wie das Figurenspiel in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen fachdidaktisch reflektiert aufgegriffen werden könnte. So versteht sich dieser Beitrag als Diskussionsanregung, um eine evidenzbasierte Didaktik des Figurenspiels anzustossen. (DIPF/Orig.).

Puppets are commonly used in education for children aged 4 to 8, especially in the German-speaking part of Switzerland. While the use of puppets in school is internationally being studied by various scientific disciplines, practical considerations, play techniques, and the design of puppets dominate the discourse. The findings of an explorative qualitative study among preschool teachers indicate that teachers consider essential psychological and educational aspects when using puppets, but they rely on intuition rather than on scientific evidence. Some results also suggest that teachers tend to romanticise childhood and idealise the use of puppets. These findings raise the question of how puppets can be critically examined and addressed in teacher education. This paper positions itself as a stimulus for discussion to initiate a reflective and evidence-based pedagogy of puppetry. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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