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Autor/inn/enDahmen-Adkins, Jennifer; Wolffram, Andrea
TitelCreating and Staying with the Trouble - Potenziale von weiblichen* 'Non-Traditional Students' für eine transformierte und transformative Wissenschaft.
Gefälligkeitsübersetzung: Creating and staying with the trouble - The potential of female* "non-traditional students" for transformed and transformative science.
QuelleIn: Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 18 (2026) 1, S. 40-54Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-4467
DOI10.3224/gender.v18i1.04
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-109206-1
SchlagwörterChancengleichheit; Gerechtigkeit; Nachhaltigkeit; Transformation; Ökologie; Wissenschaft; Studienfach; Studiengang; Hochschule; Geschlechtsspezifik
AbstractDer Beitrag untersucht, wie Studiengänge mit ökologischem Nachhaltigkeitsbezug (GreenMINT) in den Technik- und Naturwissenschaften zur geschlechtergerechten und nachhaltigen Transformation von Hochschulen und Wissenschaft beitragen können. Im Fokus stehen sogenannte weibliche Non-Traditional Students (NTS) als potenzielle Mitgestaltende dieses Wandels. Methodisch basiert die Studie auf einer Mixed-Methods-Fallstudie an einer Hochschule, die quantitative Befragungen und qualitative Interviews kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass die NTS Studienentscheidungen häufig mit einem gesellschaftlichen und ökologischen Gestaltungsanspruch verbinden. Gleichzeitig wirken bestehende Fachkulturen und strukturelle Erwartungen hemmend. Mit Donna Haraways Konzept der Sympoiesis werden Bildungsentscheidungen als relationale, situiert-emotionale Prozesse verstanden. Der Beitrag diskutiert, wie Hochschulen als Räume sympoietischen Mit-Werdens neu gedacht werden können, dies nicht nur, um neue Zielgruppen zu gewinnen, sondern auch, um sie als Orte der Mitgestaltung transformativer Zukunftspfade zu etablieren.

This article explores how study programmes with an ecological sustainability focus (Green-STEM) in engineering and the sciences can contribute to the gender-equitable and sustainable transformation of higher education and science. The focus is on so-called female non-traditional students (NTS) as potential co-creators of this change. Methodologically, the study is based on a mixed-methods case study at a single university, combining quantitative surveys with qualitative interviews. Findings indicate that NTS often link their study choices to ecological and societal aspirations. At the same time, existing disciplinary cultures and structural expectations represent barriers. Drawing on Donna Haraway's concept of sympoiesis, this article conceptualizes educational choices as relational, situated and affective processes. The discussion highlights how universities can be reimagined as spaces of sympoietic becoming - not merely to attract new student groups but as sites of collective engagement in shaping transformative futures.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2026/3
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