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Autor/inn/enTill, Christoph; Kolb, Jasmin
TitelDie Rollen verschiedener Fachpersonen in der Unterstützung sprachauffälliger Kinder. Eine Fragebogenstudie.
Paralleltitel: The roles of different professionals in supporting children with language difficulties. A questionnaire survey.
QuelleIn: Empirische Sonderpädagogik, 16 (2024) 2, S. 103-121Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1869-4845; 1869-4934
DOI10.25656/01:32221 10.2440/003-0023
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-322213
SchlagwörterInklusive Pädagogik; Kompetenz; Empirische Untersuchung; Fragebogenerhebung; Fremdwahrnehmung; Rollenverständnis; Selbstwahrnehmung; Zufriedenheit; Kind; Schule; Lehrer; Schüler; Logopäde; Sprachbehinderung; Sonderpädagogik; Sonderpädagoge; Kooperation; Schweiz
AbstractDie inklusive Beschulung von Kindern mit Sprachauffälligkeiten erfordert die multiprofessionelle Kooperation von Regellehrpersonen (RLP), schulischen Heilpädagog*innen (SHP) und Logopäd*innen (LOG). Diese Zusammenarbeit wird u.a. stark von den Rollen bzw. Kompetenzen einer Person geprägt. In verschiedenen Studien wurde ermittelt, dass die Rollen der genannten drei Berufsgruppen keineswegs geklärt sind, was zu Unzufriedenheit bei den Beteiligten führt. Diese Studien befragten in der Regel jedoch nur eine der Berufsgruppen, in Ausnahmefällen zwei. In der vorliegenden Untersuchung wurden erstmals alle drei Berufsgruppen per Online-Fragebogen befragt. Basierend auf Fragebögen von Blechschmidt et al. (2013), Drossel (2015) und Elksnin und Capilouto (1994) wurden neben quantitativen Daten zur Häufigkeit von unterrichtsintegrierten Maßnahmen, zur Art und Häufigkeit der multiprofessionellen Kooperation und zu den Einstellungen bezüglich der Kooperation auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung der verschiedenen Kompetenzen sowie die damit verbundene Zufriedenheit erhoben. Zu diesem Zweck wurden im März 2022 insgesamt 332 Teilnehmende (RLP: n = 148; SHP: n = 96; LOG: n = 88) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass v.a. bezüglich der RLP und der SHP Unklarheit darüber herrscht, welchen Beitrag sie in der Kooperation leisten. Die befragten Berufsgruppen scheinen jedoch zufrieden mit dieser Situation zu sein, was im Widerspruch zu bekannten Studienergebnissen steht. Dennoch sollte eine Rollenklärung, v.a. bezüglich RLP und SHP, vorgenommen werden, um wertvolle Synergien der Zusammenarbeit nutzbar zu machen, die den Fachpersonen wie auch den Schüler*innen zugutekommen. Darüber hinaus scheint eine vertiefte Ausbildung in multiprofessioneller Kooperation für alle drei Berufsgruppen wünschenswert, da diese Kompetenz nur selten als Stärke angegeben wurde. (DIPF/Orig.).

Inclusive schooling of children with language difficulties requires multi-professional cooperation between regular classroom teachers (RCT), special education teachers (SET) and speech-language therapists (SLT). Among other things, cooperation is strongly influenced by the roles and competencies of a person. Various studies have shown that the roles of these three professional groups are by no means clear, which leads to dissatisfaction among those involved. However, these studies generally only surveyed one of the occupational groups, sometimes two. In the present study, for the first time all three occupational groups were surveyed, using an online questionnaire. Based on works by Blechschmidt et al. (2013), Drossel (2015), and Elksnin and Capilouto (1994), quantitative data was collected on the frequency of measures of language support in-class, the type and frequency of multi-professional cooperation and attitudes towards cooperation, and especially on self-perception and external perception of the various skills and the associated satisfaction. To this end, a total of 332 participants (RCT: n = 148; SET: n = 96; SLT: n = 88) were surveyed in March 2022. Results show that there is lack of clarity, particularly among RCT and SET, about the contribution they make to cooperation. However, the professional groups surveyed appear to be satisfied with this situation, which contradicts known results. Nevertheless, roles should be clarified, especially regarding RCT and SET, to harness valuable synergies of cooperation that benefit both the professionals and the students. In addition, more in-depth training in multi-professional cooperation seems desirable for all three professional groups, as this competence was rarely cited as a strength. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2025/2
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