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Autor/inSchwarzer, Ralf
TitelUnterrichtsklima als Sozialisationsbedingung fuer Selbstkonzeptentwicklung.
Paralleltitel: The contribution of class climate to the development of the self-concept of pupils.
QuelleIn: Unterrichtswissenschaft, 11 (1983) 2, S. 129-148. BiblInfoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0340-4099
DOI10.25656/01:29510
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-295104
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Längsschnittuntersuchung; Mehrebenenanalyse; Umwelteinfluss; Selbstkonzept; Sozialisation; Schulmilieu; Schüler-Lehrer-Beziehung; Schüler; Schülerleistung; Klassenklima; Unterrichtsklima; Leistung
AbstractDas "Selbstvertrauen angesichts schulischer Leistungsanforderungen" (kurz: Selbstkonzept) entwickelt sich in Abhängigkeit von Erfolgen und Mißerfolgen, gezielten Leistungsrückmeldungen und Selbstbewertungen in Bezugsgruppen während der schulischen Sozialisation. In der vorliegenden Untersuchung geht es darum zu prüfen, ob das Unterrichtsklima ebenfalls einen Beitrag dazu liefert. Unter Unterrichtsklima wird hier die kollektive Wahrnehmung von Leistungsdruck, Konkurrenzdruck, Anonymität und Chaos in einer Schulklasse verstanden. Als Selbstkonzeptindikatoren dienen die Merkmale Selbstwertgefühl, Erfolgszuversicht und die Abwesenheit von Kontrollverlust, Leistungsängstlichkeit und Hilflosigkeit. Die entsprechenden Skalen wurden im Rahmen einer Längsschnittstudie an über 2000 Schülern der Sekundarstufe I eingesetzt. Im Verlauf von 3 Jahren wurden 2 Schülerkohorten dreimal untersucht. Mit Hilfe einer Konfigurationsfrequenzanalyse wurden klimapositive und klimanegative Klassen als "Typen" identifiziert. Es zeigte sich, daß die Selbstkonzeptmerkmale, die ein Jahr später erhoben worden waren, in diesen Klassen unterschiedlich ausgeprägt waren. In einem weiteren Auswertungsschritt wurde ein dynamisches Kausalmodel] mit latenten Variablen und multiplen Indikatoren spezifiziert, in dem das Unterrichtsklima auf der Aggregatebene und das Selbstkonzept auf der Individualebene angesiedelt sind. Nach Prüfung mit dem Programm Lisrel zeigten sich Effekte in der erwarteten Kausalrichtung. Diese Mehrebenenanalysen haben gezeigt, daß das Unterrichtsklima zwar einen Beitrag zur Selbstkonzeptentwicklung von Schülern der Sekundarstufe I leistet, diese Sozialisationswirkungen jedoch nicht überschätzt werden dürfen. (DIPF/Orig.).

The "self-reliance in view of scholastic demands of achievement" (briefly: self-concept) is developed in dependency on success and failures, systematic feedbacks about achievement and self-assessment in reference groups during scholastic socialization. The aim of the present investigation was to test if the climate of instruction also contributes to the process. This hypothesis seems theoretically plausible, because for a long period of time experiences from learning environments created a motivational prerequisite for achievement actions. The climate of instruction is understood as the collective perception of the pressure of achievement and competition, anonymity and chaos in a class. Self-esteem, confidence of success and the absence of loss of control, achievement anxiety and helplessness serve as indicators of the self-concept. The corresponding scales were used in a longitudinal study with more than 2000 pupils of the German "Sekundarstufe I" (grades 5 to 7). In the course of 3 years 2 cohorts of pupils were tested 3 times. Two "types", climate-positive and climate-negative classes were identified by configuration frequency analysis. It appeared that the characteristics of the self-concept which had been collected one year later were differently prominent in the classes. In another Step of evaluation, a dynamic causal model with latent variables and multiple indicators was specified. Within the model the climate of instruction is found on the level of aggregation. The self-concept is found on the individual level. In the analysis by Lisrel, the effects in the expected causal direction were found. These multi-leveled analyses show that the climate of instruction certainly contributes to the development of the self-concept of pupils in the "Sekundarstufe I", but that these effects of socialization must not be overestimated.
Erfasst vonBerliner Landesinstitut für Schule und Medien
Update1994_(CD)
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