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Autor/inn/enKohn, Juliane; Wyschkon, Anne; Esser, Günter
TitelPsychische Auffälligkeiten bei Umschriebenen Entwicklungsstörungen: Gibt es Unterschiede zwischen Lese-Rechtschreib- und Rechenstörungen?
QuelleIn: Lernen und Lernstörungen, 2 (2013) 1, S. 7-20
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ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2235-0977
DOI10.1024/2235-0977/a000027
SchlagwörterAufmerksamkeitsstörung; Einstellung (Psy); Entwicklungsstörung; Psychische Störung; Sekundärkrankheit; Selbstwertgefühl; Grundschule; Sekundarbereich; Schüler; Psychopathologie; Legasthenie; Rechenschwäche; Lebensqualität; Student
AbstractZiel der Studie ist die Untersuchung psychischer Begleitsymptome bei Kindern und Jugendlichen mit Umschriebenen Entwicklungsstorungen (UES) schulischer Fertigkeiten. Teilnehmer waren 6- bis 16-jährige Schüler/innen mit Lese-Rechtschreibstörungen (N=136), mit Rechenstörungen (N=39) und eine Kontrollgruppe ohne Leistungsprobleme (N=1798). Zur Erfassung psychopathologischer Symptome wurden die Eltern befragt sowie die Schüler selbst um eine Einschätzung ihrer Lebensqualität, ihres Selbstwertgefühls und ihrer emotionalen und sozialen Schulerfahrungen gebeten. Es zeigte sich, dass Eltern bei Kindern mit Lese-Rechtschreibstörungen und jenen mit Rechenstörungen mehr psychisch auffällige Symptome angeben. Insbesondere hyperkinetische Symptome sind häufiger als in der Kontrollgruppe, wobei insbesondere Aufmerksamkeitsprobleme unabhängig vom Geschlecht mit beiden Störungsbildern verknüpft sind. Anders als erwartet werden keine erhöhten Verhaltens- oder emotionalen Probleme bei Kindern und Jugendlichen mit UES berichtet. Zudem scheinen LRS und Rechenstörung nicht mit unterschiedlichen Profilen psychischer Komorbidität einherzugehen. Kinder und Jugendliche mit UES gaben, unabhängig vom Störungstyp, im Bereich der Schule erwartungsgemäß höhere Problemwerte an. Des Weiteren gehen Rechenstörungen mit höheren Problemwerten in der Gesamteinschätzung der Lebensqualität einher. Während das Selbstwertgefühl insgesamt sowie die generelle Einstellung zur Schule nicht geringer ausgeprägt sind, lässt sich unabhängig vom Störungsbereich eine geringe Anstrengungsbereitschaft bei Kindern mit UES aufdecken. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung psychosozialer Komponenten, die in Diagnostik der UES und Förderung schulischer Fertigkeiten Berücksichtigung finden sollten. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2013/3
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