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Autor/inKöpfer, Andreas
Titel'Distant Bodies – Collective Spaces – Borders'. Herstellung und Aneignung von Lernräumen in Zeiten erforderlicher Distanzierung.
QuelleAus: Krause, Sabine (Hrsg.); Breinbauer, Ines Maria (Hrsg.); Proyer, Michelle (Hrsg.): Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2021) S. 103-115
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2453-8; 978-3-7815-5889-2
DOI10.35468/5889-07
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-222270
SchlagwörterPandemie; COVID-19; Schulschließung; Krise; Distanz; Lernort; Raum; Fernunterricht; Kulturvergleich; Inszenierung; Inklusion; Exklusion; Schüler; Benachteiligung; Visualisieren; Körper (Biol); Schule; Lernsituation; Virtualisierung; Räumliche Lage; Internationaler Vergleich; Projekt; Explorative Studie
AbstractDer Beitrag nimmt die veränderten Raumerfahrungen der Schüler*innen mit einem sehr originellen Forschungsdesign in den Blick. Die als Antwort auf die krisenhafte Situation für erforderlich erachtete physische Distanzierung macht, so die Annahme des Autors, Phänomene und Mechanismen von Ein- und Ausschluss sichtbar, die auf zugrundeliegende Ambivalenzen und potenzielle Benachteiligungen in Bildungssystemen schließen lassen. Das Interesse gilt der ‚Räumlichkeit der Krise‘, also den Lernräumen von Schüler*innen und ihren in diesen und durch diese hervorgebrachten Körperkonstellationen in Zeiten erforderlicher Distanzierung. Mit Bezug zum explorativen Projekt „Distant bodies – collective spaces – borders“, welches eine kulturvergleichende Perspektivierung von Lernräumen von Schüler*innen mittels bildbasierter Analyse raumbezogener Schüler*inneninszenierungen anstrebt, wird diskutiert, wie der Lernraum von Schüler*innen in Zeiten erforderlicher Distanzierung empirisch sichtbar gemacht werden kann. Unter Bezugnahme auf raum- und körpersoziologische (Schroer 2003, 2012) sowie inklusions-/exklusionstheoretische (Weisser 2017) Theorieangebote werden die Zwischenräume und Grenzen zwischen (inszenierter) Raumaneignung durch Schüler*innen und distanzerforderlicher Raumproduktion in Bildungsorganisationen erkundet, die Rückschlüsse auf latente Praktiken des Ein- und Ausschlusses insbesondere vulnerabler und von Aussonderung bedrohter Personen vor dem Hintergrund organisationaler Rahmenbedingungen ermöglichen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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