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AutorKnaus, Thomas
TitelVon medialen und technischen Handlungspotentialen, Interfaces und anderen Schnittstellen. Eine Lesson in unlearning.
QuelleAus: Knaus, Thomas (Hrsg.); Merz, Olga (Hrsg.): Schnittstellen und Interfaces. Digitaler Wandel in Bildungseinrichtungen. München: kopaed (2020) S. 15-72
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ReihefraMediale. 7
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-86736-568-0
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-184520
SchlagwörterMedienpädagogik; Digitalisierung; Mediatisierung; Informatik; Technik; Gestaltung; Technologie; Gesellschaftstheorie; Kulturtheorie; Interaktion; Handlungstheorie; Gesellschaftlicher Wandel; Handlungsfähigkeit; Sozialisation; Schule; Unterricht; Handlungsorientierung; Digitale Medien; Mensch-Maschine-Kommunikation
AbstractAus einer Metaperspektive auf technologische, technische und mediale Prinzipien digital basierter Medien sowie damit verbundene gesellschaftliche Entwicklungen wird im Beitrag der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die konzeptionellen Entwicklungen des digitalen Wandels auf Kultur, unsere Gemeinschaft und uns selbst haben – genauer: auf die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, deren kultur- und gesellschaftstheoretische Reflexion und Bedeutung für Sozialisations- und Bildungskontexte. Technische und mediale Entwicklungen verändern unser Miteinander: Schließlich sind digitale Medien nicht nur in immer umfänglicherer Weise an unserer Umweltwahrnehmung beteiligt, sondern mit ihnen kann potentiell jedes Individuum auch selbst Realität(en) erzeugen. Diese Zugänge zur Welt sowie kreativ-gestaltende Zugriffe auf die Welt verfügen über hohe Relevanz in Sozialisations- und Bildungskontexten. Die Zugänge und Zugriffe bleiben derzeit oft auf die mediale (Benutzer-)Schnittstelle begrenzt, obwohl sie aufgrund aktueller technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen künftig tiefer in die Maschine hineinreichen. Eine modellbasierte Analyse wird diese tieferen Schnittstellen sowie mit ihnen verbundene neue Handlungspotentiale aufzeigen und Impulse zum Um- und Neudenken anbieten. Mit diesen Möglichkeiten ist nämlich auch eine Verpflichtung verbunden, die entstandenen (Frei-)Räume gemeinschaftlich zu „kultivieren“, da sie anderenfalls ausschließlich nach ökonomischen Interessen besetzt werden und die Maschinen Menschen nicht nur unterstützen, sondern künftig auch für sie entscheiden. Entscheidungen zu treffen ist jedoch eine Aufgabe, die den Menschen vorbehalten bleiben sollte – was jedoch voraussetzt, dass Menschen gerade in Anbetracht aktueller Wandlungsprozesse über ein Grundverständnis von Medien, Technik und informatischen Prozessen sowie entsprechend über eine realistische Einschätzung ihrer Handlungsoptionen verfügen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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