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Es handelt sich zum Einen um Übersetzungen ins Deutsche, die dem FIS Bildung-Schlagwortbestand entnommen wurden. Zum Anderen wurden zusammengesetzte englische Schlagworte in Terme zerlegt, die in der Regel nur einen inhaltlichen Aspekt repräsentieren. Ergänzend wurden Synonyme und vereinzelt zusätzliche Pluralformen hinzugefügt. Diese Anreicherung geht auf die Nutzung intellektueller Vorarbeiten zurück.
Nachdem im ersten Teil dieses Artikels (Bewegungserziehung 3/2010, S. 16-20) die Frage erörtert wurde, was Parkoursport eigentlich ist, und festgestellt wurde, dass Parkoursport vom Wesen her - wie alle Funsportarten - dem organisierten Sport diametral entgegenzustehen scheint, behandeln Verf. im zweiten Teil die Frage, warum man als Lehrer/in den Schülern/Schülerinnen Parkoursport im Schulunterricht näherbringen sollte und auf welche Art dies geschehen könnte. Hinsichtlich der ersten Frage wird zunächst festgestellt, dass Parkoursport prinzipiell nicht gefährlicher ist als andere Sportarten, wenn man seine eigenen Fähigkeiten und deren Grenzen kennt. Parkoursport in der Schule bietet nicht nur die Möglichkeit der Vermittlung neuer Bewegungen, sondern gibt den Schülern/Schülerinnen auch die Möglichkeit, auf folgende Fragen eine Antwort zu finden: 1. Welche Verantwortung habe ich? Mir selbst und Anderen sowie fremden Eigentum gegenüber? 2. Wie schätze ich mich selbst ein? 3. Was kann ich? 4. Wie finde ich heraus was ich kann, ohne Schaden zu erleiden? 5. Wie (er)finde ich Bewegungsaufgaben? 6. Wie finde ich Lösungen? 7. Was sind typische Gefahrensituationen? 8. Wie erkenne ich Gefahren und minimiere sie? 9. Wie kann ich komplexe Situationen reduzieren/strukturieren? (Wie mach ich aus einer schweren Aufgabe eine leichte, bzw. aus einer gefährlichen eine ungefährliche?) Hinsichtlich der Frage nach dem "Wie" der Vermittlung wird zunächst darauf hingewiesen, dass es nicht ausreicht, eine Hindernisbahn aufzubauen, die Jugendlichen um die Wette laufen zu lassen und ihnen beizubringen, wie man möglichst schnell, elegant und ökonomisch über die Hindernisse gelangt. Auf diese Weise werden weder die Attraktivität des Parkourssports noch sein eigentliches Wesen vermittelt. Stattdessen muss den Schülern/Schülerinnen durch die Wahl der Unterrichtsform und die Planung ermöglicht werden, ein minimales Maß an Selbstbestimmung und Kreativität einzubringen. Als entsprechende Unterrichtsmethode würde sich eine Mischung aus prozess- und produktorientiertem Unterricht anbieten. Produktorientiert, weil man als Lehrer/in durchaus Ziele verfolgt und erreichen will. Ein Ziel könnte es z. B. sein, Unterricht so zu gestalten, dass sich alle Schüler/innen im Laufe des Unterrichts Antworten auf die oben formulierten Fragen geben. Welchen Weg sie dabei nehmen, ist offen und wird individuell gestaltet, was den prozesshaften Charakter ausmacht. Vor diesem Hintergrund werden zwei Stundenbilder vorgestellt. Das erste widmet sich der Vermittlung der spezifischen Technik und der Entwicklung spezieller konditioneller Fähigkeiten. Das zweite nähert sich dem Parkourssports auf eine nicht direktive Art. Schiffer (unter Verwendung wörtlicher Textpassagen).
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1726-4375
Rom, Klaus; Schichor, Michael: Parkoursport in der Schule. Teil 2. 2010.
3118398
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