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Es handelt sich zum Einen um Übersetzungen ins Deutsche, die dem FIS Bildung-Schlagwortbestand entnommen wurden. Zum Anderen wurden zusammengesetzte englische Schlagworte in Terme zerlegt, die in der Regel nur einen inhaltlichen Aspekt repräsentieren. Ergänzend wurden Synonyme und vereinzelt zusätzliche Pluralformen hinzugefügt. Diese Anreicherung geht auf die Nutzung intellektueller Vorarbeiten zurück.
Die Meinungen darueber, ob sich die Beschaeftigungsstruktur fuer Frauen in den letzten Jahren gebessert hat, gehen auseinander. Um gesicherte Informationen zu dieser Frage zu erhalten, wurde vom Institut fuer Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt fuer Arbeit (IAB) anhand der Ergebnisse des Mikrozensus untersucht, wie sich die Beschaeftigungsanteile der Frauen zwischen 1982 und 1987 entwickelt haben, in welchen Berufen und Wirtschaftszweigen sie Gewinne erzielen konnten, wie sich ihre Arbeitsbedingungen veraendert haben und in welchem Zusammenhang diese Tendenzen mit dem Qualifikationsprofil stehen. Generell haben Frauen unter 45 Jahren im Untersuchungszeitraum ihren Beschaeftigungsanteil ueberdurchschnittlich erhoeht. Gestiegen ist vor allem die Zahl der Frauen, die im Dienstleistungssektor beschaeftigt sind (um 7, 2 %), insbesondere in qualifizierten Berufen (Gesundheitsdienst, Buero und Sozialberufe). Der hoechste Zuwachs wurde mit 99.000 im Bereich Bildung - Erziehung - Wissenschaft erreicht. An der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung hat sich waehrend des Betrachtungszeitraumes nichts grundsaetzlich geaendert, doch gibt es in verschiedenen Wirtschaftszweigen Hinweise auf eine langsame Annaeherung der Beschaeftigungsanteile von Maennern und Frauen, die jedoch staerker Dienstleistungsberufe als Fertigungsberufe erfasst. Die Veraenderung der Arbeitsbedingungen wurde hinsichtlich Arbeitszeit, Einkommen, Stellung im Beruf und Stellung im Betrieb untersucht. Es zeigte sich, dass die Teilzeitarbeit fuer die Frauenbeschaeftigung eine immer groessere Rolle spielt. Nur in wenigen Wirtschaftszweigen und Berufsgruppen ging damit jedoch ein Abbau von Vollzeitarbeitsplaetzen einher. Zunehmend haben Frauen qualifizierte und besser bezahlte Arbeitsplaetze mit hoeherem sozialen und hierarchischen Status inne. Hier waren relative Verbesserungen im Vergleich zu den Maennern zu verzeichnen. Die positiven Entwicklungstendenzen koennen jedoch nicht darueber hinwegtaeuschen, dass es nach wie vor erhebliche Nachteile der Frauen auf dem Arbeitsmarkt gibt. Die erfreuliche Verbesserung der Beschaeftigungsstruktur der Frauen ist vor allem das Ergebnis hoeherer schulischer und beruflicher Qualifikationen (der absolut groesste Zuwachs ist bei Frauen mit betrieblicher Berufsausbildung festzustellen, der relativ groesste bei Frauen mit Fachhochschulabschluss, d. h. + 54, 4%). Die Qualifikationsstruktur der erwerbstaetigen Frauen hat sich auf allen Ausbildungsebenen im Vergleich zu den Maennern deutlicher verbessert. Tatsache ist jedoch, dass hinter diesem ueberdurchschnittlichen Qualifikationsanstieg die Steigerungsraten der Einkommens- und Hierarchiestrukturen zurueckbleiben - jedenfalls bezogen auf den vergleichsweise kurzen Betrachtungszeitraum.
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0177-1426
Chaberny, Annelore; Zeller, Klaus: Neue Arbeitsplaetze fuer Frauen. 1989.
2219007
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