Literaturnachweis - Detailanzeige
| Sonst. Personen | Martin, Bärbel (Hrsg.) |
|---|---|
| Titel | Frauen in der Gesundheitsversorgung. Gefälligkeitsübersetzung: Women in health care. |
| Quelle | Lage: Jacobs (2000), 167 S. |
| Reihe | Schriftenreihe Gesundheit, Pflege, Soziale Arbeit. 5 |
| Beigaben | Abbildungen |
| Zusatzinformation | Inhaltsverzeichnis |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | gedruckt; Monografie |
| ISBN | 3-932136-48-9 |
| Schlagwörter | Frau; Frauenberuf; Geburtshilfe; Gesundheitswesen; Krankenpflege; Medizin; Krankenschwester; Pflegeberuf; Studium; Arzt |
| Abstract | "In allen alten Kulturen spielten Frauen als weise Frauen, Hebammen und Kräuterfrauen eine zentrale Rolle in der Heilkunde. Wie hat sich das Selbstverständnis der Medizin seitdem verändert? Warum hat sich ausgerechnet aus der ursprünglich von Frauen ausgeübten Geburtshilfe die Frauenheilkunde als Domäne der Männer entwickelt? Weshalb war Frauen in Deutschland bis vor knapp 100 Jahren das Medizinstudium verboten, während die Pflege zum klassischen Frauenberuf wurde? Frauen sind in leitenden ärztlichen Positionen deutlich unterrepräsentiert, obwohl heute über 50% der Studierenden im ersten Semester weiblich sind. Können oder wollen Frauen keine Karriere machen? Wie können Ärztinnen Beruf und Familie vereinbaren? Die weiblichen Lebensphasen von der Pubertät bis zu den Wechseljahren werden zunehmend von der Medizin definiert und gestaltet. Welche Vorstellungen von Weiblichkeit und wessen Interessen verbergen sich dahinter? Was für Probleme bringen die modernen Technologien im Rahmen der Fortpflanzungsmedizin und der vorgeburtlichen Diagnostik mit sich? Das sind einige der Fragen, die an der Universität Witten/Herdecke mit Fachfrauen diskutiert wurden. Die insgesamt sieben Vorträge sind in diesem Buch dokumentiert. Sie bieten mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln auf Geschichte und Gegenwart von Frauen als Patientinnen und als Tätige in der Gesundheitsversorgung einen guten Querschnitt durch dieses komplexe Gebiet. Es werden Zusammenhänge sichtbar - etwa zwischen Frauen in der Pflege, in der Medizin und in anderen helfenden Berufen -, die bei einer Beschäftigung nur mit einzelnen Themen leicht aus dem Blick geraten können." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Beate Schücking, Christine Loytved: Gleitwort (9-11); Colette Mergeay: Frauen und die Kultur des Gebärens und Heilens (15-29); Sabine Bartholomeyczik: Pflege als Frauenberuf (31-53); Bettina Funke-Inkmann: Ärztinnen und Karriere (55-76); Mechthild Neises: Frauenbilder in der Frauenheilkunde - Historische und tiefenpsychologische Aspekte (77-103); Iris Bleyer-Rex: Berührungen mit dem Medizinsystem - Medikalisierung im Lebenslauf (105-113); Karin Griese: Pränatale Diagnostik in der Diskussion - Moderne vorgeburtliche Untersuchungsmethoden und der Umgang von Frauen mit diesen Angeboten (115-139); Sigrid Stöckel: Fortpflanzungsmedizin - Fortschritt wohin? (141-159). |
| Erfasst von | GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim |
| Update | 2002_(CD) |