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Autor/inHennig-Thurau, Thorsten
TitelMarktbezogenes Organisationales Lernen als Aufgabe des Hochschulmanagements.
Bestandsaufnahme und Entwicklung eines Erfolgskonzeptes für Universitäten.
QuelleBerlin: Duncker & Humblot (2004), 342 S.
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Habilitation, Universität Hannover, 2002.
ReiheBetriebswirtschaftliche Schriften. 161
BeigabenIllustrationen 27
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie
ISBN3-428-11012-9; 978-3-428-11012-4; 978-3-428-51012-2
DOI10.3790/978-3-428-51012-2
SchlagwörterBildungsmanagement; College; Lernende Organisation; Management; Marketing; Marktorientierung; Organisationslernen; Universität; Habilitation; Hochschule; Hochschulschrift; Strategisches Management; Theorie; Administration
AbstractDie deutsche Universität ist abgefallen im internationalen Wettbewerb, nachdem sie zu Zeiten Humboldt'scher Bildungspolitik noch eine Leitbildfunktion hatte. Sie erweist sich als wenig fähig, sich den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Während verschiedene Vorschläge und Forderungen außerhalb des Hochschulsystems artikuliert werden, fehlt es bisher an kompetenten Konzepten aus der Universität selbst heraus, wie das deutsche Hochschulsystem wieder "fit gemacht" und die Lage der einzelnen Hochschulen verbessert werden kann. Mit dem Marktorientierten Organisationalen Lernen stellt Thorsten Hennig-Thurau einen solchen dringend erforderlichen Ansatz vor. Der Autor, Hochschullehrer für Marketing und Medien an der Bauhaus-Universität Weimar, entwickelt ein Modell der "lernenden Hochschule", in dem er bestehende Überlegungen zum Organisationslernen und zur Marktorientierung in den Kontext des Hochschulmanagements überträgt und vor dem Hintergrund der dort wirkenden, spezifischen Rahmenbedingungen weiterentwickelt. Das Ergebnis ist ein integratives Lernmodell, das Universitäten auffordert, eine dem Charakter der Hochschule als lose gekoppelte Organisation Rechnung tragende gemeinsame "organisationale Theorie" zu entwickeln und diese hochschulweit zu etablieren. Im Zentrum dieser Theorie stehen verschiedene grundlegende Prinzipien, die es in den Köpfen der Universitätsangehörigen zu verankern gilt: Orientierung auf den Markt und Stakeholder, auf das Team, das Lernen und das Unternehmen, aber auch auf das Gedächtnis und das zugrunde liegende System. Aus dem entwickelten Lernmodell leitet der Autor zudem konkrete Empfehlungen für das Kommunikations-, Organisations- und Personalmanagement ab. Für Hochschulen soll sich die Mühe der Implementierung des Lernmodells lohnen: Hochschulen, die marktbezogen lernen, verspricht der Autor dauerhafte Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend kompetitiven Umfeld.
Erfasst vonZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel
Update2006/4
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