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Autor/inn/enFuchs, Philipp; Feldens, Stefan; Wellmer, Sabine; Globisch, Claudia
TitelInterne ganzheitliche Integrationsberatung (INGA).
Organisation und Praxis der Beratung von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen im SGB III.
QuelleNürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (2026), ca. 96 S.
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ReiheIAB-Forschungsbericht. 2026, 3
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie; Graue Literatur
DOI10.48720/IAB.FB.2603
SchlagwörterArbeitslosigkeit; Arbeitsmarktintegration; Arbeitsvermittlung; Deutschland
AbstractDie Anstrengungen der Arbeitsvermittlung konzentrierten sich im SGB III lange Zeit vor allem auf Personen, die ohnehin vergleichsweise gute Chancen auf eine zügige Re-Integration in den Arbeitsmarkt hatten. Umgekehrt wurden Personen, die bei der Arbeitssuche mit größeren Hemmnissen konfrontiert sind, vielfach nicht so intensiv gefördert, wie es möglich und sinnvoll gewesen wäre. Die Strategie, sich eher auf die leichteren statt auf die schwierigeren Fälle zu konzentrieren, wird auch als Creaming bezeichnet. Mit der "Internen ganzheitlichen Integrationsberatung" (INGA) wurde im SGB III im Jahr 2013 ein bewusstes Gegengewicht zu dieser Entwicklung geschaffen. Mit einem deutlich niedrigeren Betreuungsschlüssel als in der regulären Vermittlung, flankiert durch weitere Unterstützungsangebote, werden verstärkt Personen mit komplexeren Problemlagen und höheren Integrationshürden in INGA betreut. Zudem absolvieren die INGA-Berater:innen eine zusätzliche Qualifizierung mit einem Fokus auf die Stärkung der hierfür erforderlichen Beratungskompetenzen und -methoden. [...].

Following the Hartz IV reforms, the employment service's efforts focused primarily on people with comparatively good chances of rapid reintegration into the labour market. However, this approach meant that people facing greater obstacles in finding work received less support, a phenomenon also known as 'creaming'. The INGA programme ('Interne ganzheitliche Integrationsberatung') was created under the Third Book of the Social Code (SGB III) to counterbalance this development. With a significantly lower staff-to-client ratio than regular services, INGA provided support to individuals with more complex problems and greater difficulty integrating into the labour market. Additionally, INGA counsellors undergo further training to strengthen their counselling skills. [...].
Erfasst vonZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel
Update2026/4
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