Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Treeck, Till van |
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| Titel | Kontroversität in der ökonomischen Bildung mit dem Sozialen Interaktionsmodell. |
| Quelle | Duisburg: ifso, Institute for Socio-Economics, University of Duisburg-Essen (2026), ca. 41 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2) |
| Reihe | ifso working paper. 64 |
| Beigaben | Illustrationen |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie; Graue Literatur |
| Schlagwörter | Bildung; Soziale Interaktion; Weiterführende Schule; Lehrplan; Ökonomie; Modell; Deutschland |
| Abstract | Ökonomische Bildung steht vor der Herausforderung, die Multiparadigmatik der Wirtschaftswissenschaften sichtbar zu machen. Während das Homo-oeconomicus-Modell und das Marktmodell der neoklassischen Ökonomik zentrale Bestandteile schulischer und universitärer Einführungen sind, bleiben alternative Paradigmen häufig unterbelichtet. Der Beitrag argumentiert, dass Kontroversität in der ökonomischen Bildung nicht nur die verbale Diskussion unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Positionen, sondern auch die Gegenüberstellung unterschiedlicher ökonomischer Modelle und Menschenbilder erfordert. Hierzu wird das Soziale Interaktionsmodell vorgestellt. Mit Hilfe einfacher Beispiele wird illustriert, wie das Modell als gemeinsame analytische Grundlage dienen kann, um neoklassische, verhaltensökonomische, keynesianische, evolutionär-institutionelle, marxistische und feministische Perspektiven systematisch miteinander zu vergleichen. Anhand der Kernlehrpläne für Sozialwissenschaften und ausgewählter Schulbücher für die gymnasiale Oberstufe in Nordrhein-Westfalen wird gezeigt, wie das Soziale Interaktionsmodell zur Förderung von Kontroversität sowie zur stärkeren Integration mikro- und makroökonomischer Lehrinhalte an Schulen und Hochschulen beitragen kann. |
| Erfasst von | ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel |
| Update | 2026/4 |