Literaturnachweis - Detailanzeige
| Institution | Bundesagentur für Arbeit / Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung |
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| Titel | Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2025. |
| Quelle | Nürnberg (2026), 23 S.
PDF als Volltext |
| Reihe | Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| Schlagwörter | Beschäftigungseffekt; Beschäftigungsentwicklung; Arbeitsloser; Arbeitslosigkeit; Arbeitsmarktpolitik; Berufliche Integration; Qualifikationsstruktur; Berufliche Rehabilitation; Dauer; Auswirkung; Schwerbehinderter; Deutschland |
| Abstract | "Im Jahr 2023 - aktuellere Daten liegen nochtnicht vor - lag die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Deutschland bei rund 7,9 Millionen, was einer Schwerbehindertenquote von 9,3 Prozent entspricht. Die Erwerbstätigenquote von schwerbehinderten Menschen betrug 2024 50,9 Prozent und lag damit deutlich unter der Quote der Gesamtbevölkerung. Die Zahl der beschäftigten schwerbehinderten Menschen bei Arbeitgebern mit 20 oder mehr Arbeitsplätzen belief sich 2024 auf rund 1,14 Millionen und war damit um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen ist in verschiedenen Wirtschaftszweigen unterschiedlich verteilt, wobei das Verarbeitende Gewerbe und die Öffentliche Verwaltung die größten Anteile aufweisen. Die Erfüllung der Beschäftigungspflicht von Arbeitgebern variiert stark zwischen den Branchen, wobei die Öffentliche Verwaltung mit 64 Prozent den höchsten Anteil an vollständig erfüllten Pflichtarbeitsplätzen aufweist. Die Anzahl der Betriebe ohne besetzte Pflichtarbeitsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher und betrug im Jahr 2025 12,0 Prozent. Schwerbehinderte Arbeitslose haben im Vergleich zu nicht schwerbehinderten Arbeitslosen eine höhere Qualifikation, jedoch sind sie auch älter und haben eine längere Arbeitslosigkeitsdauer. Die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Menschen niedriger als bei nicht schwerbehinderten Menschen, was bedeutet, dass sie weniger Chancen haben, eine neue Arbeitsstelle zu finden." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2005-2025 (Autorenreferat, IAB-Doku). |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 2026/4 |