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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enBindler, Anna; Böttger, Felix; Wrohlich, Katharina
TitelFreund*in und Helfer*in? Frauen sind bei Polizei, Rettungsdienst und insbesondere der Feuerwehr unterrepräsentiert.
QuelleIn: DIW-Wochenbericht, 93 (2026) 18, S. 259-267
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1860-8787
DOI10.18723/diw_wb:2026-18-1
SchlagwörterStereotyp; Arbeitsbelastung; Gewalt; Rollenverständnis; Eignungstest; Soziale Norm; Frau; Geschlechterrolle; Gesundheitsgefährdung; Bundesland; Berufseignung; Berufswahl; Feuerwehrmann; Polizeibeamter; Rettungsassistent; Auswirkung; Geschlechterverteilung; Geschlechtsspezifik; Quote; Regionaler Vergleich; Polizei; Führungskraft; Berlin; Deutschland; Schleswig-Holstein
Abstract"Frauen sind in Erstretterberufen - dazu zählen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr - unterrepräsentiert. Zwar ist der Frauenanteil im Rettungsdienst undbei der Polizei in den vergangenen Jahren gestiegen, lag zuletzt aber weiter nur bei 34 Prozent (Rettungsdienst) beziehungsweise 28 Prozent (Bundespolizei) und 35 Prozent (Durchschnitt Landespolizei). In den Berufsfeuerwehren ist der Anteil mit unter drei Prozent noch einmal deutlich geringer. Dies ist bemerkenswert, da der Mädchen- beziehungsweise Frauenanteil in der Jugendfeuerwehr und in der Freiwilligen Feuerwehr mit 31 und elf Prozent deutlich höher liegt. Zudem sind die berufsspezifischen Belastungen für Beschäftigte im Rettungsdienst und in der Feuerwehr ähnlich hoch. Mögliche Gründe für den besonders geringen Frauenanteil in der Berufsfeuerwehr sind unter anderem institutionelle Zugangsvoraussetzungen (etwa berufliche Voraussetzungen) sowie geschlechterstereotype Zuschreibungen, die mit diesem Beruf verbunden sind. Da der Arbeitskräftemangel in den systemrelevanten Erstretterberufen groß ist, sollte die Politik mit einer Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen und Informationskampagnen versuchen, mehr Frauen für dieses Berufsfeld zu gewinnen." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2010-2025 (Autorenreferat, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2026/4
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