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Autor/inBischof, Stephan
TitelPassungsprobleme und die Rolle von Engpässen auf dem Arbeitsmarkt.
QuelleIn: WSI-Mitteilungen : Zeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung, 79 (2026) 3, S. 240-247Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-300X
DOI10.5771/0342-300x-2026-3-240
SchlagwörterKompetenz; Zufriedenheit; Stress; Einkommenseffekt; Mismatch; Produktivitätseffekt; Adäquate Beschäftigung; Arbeit; Arbeitskräftemangel; Ausgeübter Beruf; Erlernter Beruf; Mangelberuf; Qualifikationsdefizit; Unterqualifikation; Überqualifikation; Stellenbesetzung; Fachkraft; Auswirkung; Matching; Quote; Sektorale Verteilung; Abhängig Beschäftigter; NEPS (National Educational Panel Study); Deutschland
Abstract"Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind Passungsprobleme weit verbreitet, insbesondere im Kontext zunehmender Fachkräfteengpässe, welche die Verfügbarkeit adäquat qualifizierter Arbeitskräfte einschränken. Der Beitrag untersucht das Ausmaß verschiedener Formen beruflicher Nicht-Passung (bildungsformal, berufsfachlich, kompetenzbezogen) und analysiert, inwiefern Bildungshintergrund, Branchenzugehörigkeit und die Beschäftigung in Engpassberufen mit Kompetenzdefiziten von Beschäftigten zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigen, dass Erwerbstätige mit Hochschulabschluss seltener von Kompetenzdefiziten betroffen sind, während zwischen den Berufssektoren keine signifikanten Unterschiede bestehen. Beschäftigte in Engpassberufen weisen eher Kompetenzdefizite auf. Differenziert nach beruflichem Anforderungsniveau zeigt sich dieser Zusammenhang jedoch ausschließlich auf Fachkräfteniveau. Die Befunde deuten darauf hin, dass Unternehmen in Engpassberufen zunehmend auf nicht adäquat qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind. Dadurch könnte sich die Verhandlungsmacht der Beschäftigten in von Knappheit betroffenen Berufen erhöhen." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2021-2021 (Autorenreferat, IAB-Doku).

"Mismatches between workers and jobs are widespread in the German labour market, particularly in the context of growing skill shortages that limit the availability of adequately qualified labour. This article examines the extent of different types of mismatch (qualification level, field of education, and skill level) and analyses how educational background, sector, and employment in shortage occupations relate to skill deficits. The results show that tertiary-educated workers are less likely to be underskilled, while no significant differences are observed across sectors. Individuals working in shortage occupations are more likely to be underskilled. However, when differentiated by occupational requirement level, this association holds only for occupations at the skilled level. The findings suggest that employers in shortage occupations are increasingly relying on underskilled workers, which could strengthen the bargaining power of employees in occupations affected by labour shortages." The study refers to the period 2021-2021 (Author's abstract, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2026/4
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