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Autor/inn/enKrieger, Bastian; Schubert, Torben
InstitutionZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
TitelPrivate Hochschulcampi stärken die lokale Wirtschaft: Insbesondere in weniger städtischen Regionen.
QuelleMannheim (2026), 7 S.
PDF als Volltext kostenfreie Datei  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
ReiheZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. 2026-07
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
SchlagwörterBallungsraum; Ländlicher Raum; Regionalentwicklung; Stadt; Strukturschwacher Raum; Bruttoinlandsprodukt; Regionale Wirtschaftsförderung; Regionalökonomie; Wirtschaftsentwicklung; Hochschulgründung; Hochschulpolitik; Privathochschule; Arbeitspapier; Auswirkung; Entwicklung; Quote; Regionaler Vergleich; Regionalverteilung; Standortfaktor; Deutschland
Abstract"Die regionale Wirtschaftsentwicklung bleibt in Deutschland eine zentrale politische Herausforderung. Hochschulen werden häufig als mögliche Treiber lokaler Entwicklung angesehen. Für private Hochschulcampi war die empirische Evidenz bislang jedoch begrenzt. Neue Erkenntnisse für Deutschland zeigen, dass private Hochschulcampi die lokale wirtschaftliche Aktivität steigern können. Der geschätzte Effekt entspricht einem Anstieg des lokalen Bruttoinlandsprodukts um rund 1,5 bis 2,1 Prozent. Gleichzeitig sind die Effekte regional nicht einheitlich. Sie fallen insbesondere in intermediären und ländlicheren Regionen deutlich aus, während die Evidenz für stärker städtisch geprägte Regionen begrenzt ist. Die Effekte bauen sich zudem nur allmählich über die Zeit auf und werden erst nach mehr als zehn Jahren statistisch signifikant. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise auf messbare Effekte in benachbarten Regionen. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass private Hochschulcampi zur Regionalentwicklung beitragen können - insbesondere außerhalb der am stärksten städtisch geprägten Teile des Landes und über längere Zeithorizonte hinweg." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1900-2025 (Autorenreferat, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2026/4
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