Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/inn/en | Tiedemann, Jurek; Kunath, Gero; Risius, Paula |
|---|---|
| Institution | Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung |
| Titel | Jahresrückblick 2025: Schwacher Arbeitsmarkt - Impulse durch Sondervermögen? |
| Quelle | Köln (2026), 8 S.
PDF als Volltext |
| Reihe | KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. 2026,03 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; Monografie |
| Schlagwörter | Investition; Arbeitskräftemangel; Arbeitslosigkeit; Arbeitsmarktentwicklung; Arbeitsplatzangebot; Berufsgruppe; Mangelberuf; Qualifikation; Stellenbesetzung; Fachkraft; Arbeitspapier; Auswirkung; IAB-Stellenerhebung; Infrastruktur; Regionaler Vergleich; Agentur für Arbeit; Deutschland |
| Abstract | "Im Jahr 2025 konnten durchschnittlich über 369.500 offene Stellen für Qualifizierte rechnerisch nicht besetzt werden, was jeder dritten (33,3 Prozent) offenen Stelle entspricht. Damit ist die Fachkräftelücke gegenüber 2024 um fast ein Viertel (24,1 Prozent) gesunken. Für viele Unternehmen bleibt die Stellenbesetzung dennoch herausfordernd. Trotz des deutlichen Rückgangs der Fachkräftelücke gab es auch 2025 einige Berufe, in denen der Fachkräftemangel zugenommen hat. Dazu zählen Berufe, die für den Bau öffentlicher Infrastruktur relevant sind. Die steigenden Engpässe in diesen Berufen könnten Vorboten des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität sein. In Berufen des Verarbeitenden Gewerbes sank die Fachkräftelücke hingegen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung weiter. Unternehmen schrieben weniger Stellen aus und die Arbeitslosigkeit stieg an. Auch der demografische Wandel und anhaltende Nachwuchsprobleme verschärften die Fachkräftesituation zuletzt in einigen Berufen. Dies ist beispielsweise in Berufen wie Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie in Therapieberufen der Fall, in denen die Nachfrage stark durch die Alterung der Bevölkerung getrieben sein dürfte." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2010-2025 (Autorenreferat, IAB-Doku). |
| Erfasst von | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg |
| Update | 2026/4 |