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Autor/inn/enZimmermann, Florian; Damelang, Andreas; Ruf, Kevin; Fehn, Anja
TitelWhy are some EU immigrant groups more disadvantaged on the German labor market than others?
The role of institutional similarities between home and host country for labor market success.
Gefälligkeitsübersetzung: Warum sind einige Gruppen von EU-Zugewanderten stärker auf dem deutschen Arbeitsmarkt benachteiligt als andere? Die Rolle von institutionellen Ähnlichkeiten zwischen Herkunftsland und Zielland für den Arbeitsmarkterfolg.
QuelleIn: Soziale Welt, 77 (2026) 1, S. 61-82Infoseite zur Zeitschrift
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
DOI10.5771/0038-6073-2026-1-61
SchlagwörterChancengleichheit; Bildungsertrag; Einkommenseffekt; Berufsausbildung; Arbeitsmarktchance; Berufsbildungssystem; Erwerbstätiger; Duales System; Internationaler Vergleich; Auswirkung; Institution; Europäische Union; Bürger; Einwanderer; Deutschland; Frankreich; Griechenland; Herkunftsland; Italien; Niederlande; Polen; Spanien; Ungarn
Abstract"Die eingeschränkte Übertragbarkeit von ausländischem Humankapital und der eingeschränkte Signalwert von ausländischen Abschlüssen sind wichtige Erklärungen für die Benachteiligung von Zugewanderten auf dem Arbeitsmarkt. Während die bisherige Forschung die Rolle der institutionellen Rahmenbedingungen in den Herkunftsländern für diese eingeschränkte Übertragbarkeit analysiert hat, wurde bisher nicht untersucht, ob Ähnlichkeiten zwischen den institutionellen Rahmenbedingungen in den Ziel- und Herkunftsländern von Zugewanderten eine Rolle spielen. In diesem Beitrag wird die Rolle der im Herkunftsland erworbenen berufsspezifischen Bildungsabschlüsse für den Arbeitsmarkterfolg in Deutschland, dem Archetyp eines berufsspezifischen Arbeitsmarktes, untersucht. Um unbeobachtete Heterogenität zu minimieren, verwenden wir eine vergleichsweise homogene Stichprobe von männlichen Zugewanderten mit ausländischer Ausbildung (Foreign-Trained Immigrants, FTI) aus sieben EU-Ländern. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen der Berufsspezifität im Herkunftsland und der Beschäftigungswahrscheinlichkeit sowie den Löhnen in Deutschland. Dieser Zusammenhang ist besonders stark für FTI, die in berufsspezifischen Jobs arbeiten, was die Bedeutung von berufsspezifischen Bildungsabschlüssen für die Arbeitsmarktintegration in Ländern mit berufsspezifischen Arbeitsmärkten unterstreicht. Insgesamt zeigen wir, dass institutionelle Ähnlichkeit den Arbeitsmarkterfolg von Zugewanderten mitbestimmt." Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2012-2014 (Autorenreferat, IAB-Doku).

"Limited transferability of foreign human capital and limited signaling value of foreign degrees are important explanations for immigrants' labor market disadvantages. While previous scholarship analysed the role of institutional settings in home countries in shaping this limited transferability and signaling value, scholars did not investigate whether similarities between institutional settings of immigrants' host and home countries matter. This article investigates the role of occupation-specific degrees acquired in the educational institutions of the home country for labor market success in Germany, the archetype of an occupation-specific labor market. To minimize unobserved heterogeneity, we employ a rather homogenous sample of foreign-trained immigrants (FTI) from seven EU countries. Using German Micro Census data, the results show a positive association between occupational specificity in the home country and employment probabilities as well as wages in Germany. This association is particularly strong for FTI working in occupation-specific jobs, highlighting the importance of occupation-specific degrees for labor market integration in countries with occupation-specific labor markets. In summary, institutional similarities between home and host countries shape immigrants' labor market success." The study refers to the period 2012-2014 (Author's abstract, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2026/4
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