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TitelInklusion. [Themenheft].
QuelleIn: Erziehung & Wissenschaft, 77 (2025) 10, 48 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Themenheft; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-0671
SchlagwörterBildungspolitik; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Inklusion; Themenheft; Gewerkschaft; Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; Deutschland
AbstractIn Deutschland besuchen rund 600.000 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Schule. Nur knapp 45 Prozent davon werden an einer Regelschule unterrichtet. E&W beleuchtet den aktuellen Stand der Inklusion. Inklusion kann gelingen. Aber dafür braucht es Personal und Zeit. Sonst bleiben Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf auf der Strecke - und Lehrkräfte geraten an ihre Grenzen. "Ohne strukturelle Änderungen ist Inklusion nicht zu haben", kommentiert auch GEW-Schulexpertin Anja Bensinger-Stolze. Meist steht beim Thema Inklusion zudem die Beschulung der Kinder und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf im Fokus. Die Sichtweisen und Bedürfnisse behinderter Lehrkräfte werden dagegen wenig beachtet. Zwei Betroffene berichten. Auch immer mehr Firmen, die digitale Technologien für den Bildungsbereich anbieten (sogenannte EdTechs und digitale Start-ups), werben mit Inklusion, Barrierefreiheit und mehr Gerechtigkeit. Wie kann es gelingen, dass "Inklusion digital" nicht zu einem inhaltsleeren Begriff wird wie Nachhaltigkeit in der Ökologie? Fördern digitale Werkzeuge und Anwendungen in der Bildung gesellschaftliche Teilhabe, reproduzieren sie alte Spaltungslinien oder schaffen sie gar neue Ausschlüsse und Barrieren? Es gilt, digitale Assistenzwerkzeuge und digitale Medien wie Webseiten und Lernplattformen zu unterscheiden. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) setzt auf eine umfassende und gleichberechtigte Beteiligung aller Menschen - egal welcher ethnischen Herkunft, welchen Geschlechts, Alters oder welcher Beeinträchtigung. Das zeigt sich auch in der Entwicklung in der Kinderliteratur. Exemplarisch dafür sind Bilderbücher, die auch im Unterricht eingesetzt werden können.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main (extern)
Update2026/4
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