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Autor/inn/enSpilles, Markus; Plutz, Raphael; Huber, Christian
TitelVerhaltensprobleme von beurteilten und urteilenden Kindern - was ist im Hinblick auf die soziale Akzeptanz bedeutsam?
Paralleltitel: Behavioural problems in children who are judged and who judge others - what is important in terms of social acceptance?
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 29 (2026) 4, S. 971-989Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.25656/01:36011 10.1007/s11618-025-01348-6
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-360118
SchlagwörterSoziale Partizipation; Akzeptanz; Soziale Integration; Primarbereich; Schüler; Schülerverhalten; Verhaltensauffälligkeit; Soziales Verhalten; Dyade; Mehrebenenanalyse
AbstractDer Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen externalisierenden und internalisierenden Verhaltensproblemen mit der sozialen Akzeptanz in 34 dritten und vierten Grundschulklassen (n = 666). Dabei werden Verhaltensprobleme mit Hilfe von Mehrebenenanalysen unter Berücksichtigung der kreuzweisen Nestung auf Ebene der beurteilten Schüler*innen und auf Ebene der urteilenden Schüler*innen sowie deren statistische Interaktionen als Prädiktoren betrachtet. Die Ergebnisse legen nahe, dass insbesondere sozial zurückgezogenes Verhalten sowie oppositionell-störendes Verhalten von beurteilten Schüler*innen in einem negativen Zusammenhang mit deren sozialer Akzeptanz stehen, gefolgt von Problemen im lernförderlichen Verhalten. Sozial zurückgezogene sowie oppositionell-störende Verhaltensweisen der urteilenden Schüler*innen korrelieren ebenfalls negativ mit der sozialen Akzeptanz. Schüler*innen mit ängstlich-depressivem Verhalten neigen hingegen dazu, ihre Mitschüler*innen stärker zu akzeptieren. Die statistischen Interaktionen von Verhaltensproblemen der beurteilten und urteilenden Schüler*innen offenbaren, dass die negativen Zusammenhänge zwischen sozial zurückgezogenem Verhalten und sozialer Akzeptanz beurteilter Schüler*innen geringer ausfallen, wenn die urteilenden Schüler*innen selbst sozial zurückgezogenes Verhalten zeigen. Gleiches gilt für oppositionell-störendes Verhalten sowie Probleme im lernförderlichen Verhalten, jedoch mit geringeren Effekten. Außerdem akzeptieren Schüler*innen mit sozial zurückgezogenem Verhalten Schüler*innen mit oppositionell-störendem Verhalten besonders gering und vice versa. (DIPF/Orig.).

The article examines the relationship between various externalizing and internalizing behavioral problems and social acceptance in 34 third and fourth primary school classes (n = 666). The study employs multilevel analyses to ascertain the role of behavioral problems as predictors, taking into account cross-nesting at both the level of the assessed pupils and the level of the assessing pupils, as well as their statistical interactions. The findings indicate that social withdrawal and oppositional-defiant behavior of the assessed pupils, in particular, is negatively associated with their social acceptance, followed by academic productivity problems. Furthermore, social withdrawal and oppositional-defiant behavior of the assessing students is negatively correlated with their assessment of peers. In contrast, students with anxious-depressive behavior tend to socially accept their peers slightly higher. The statistical interactions of behavioral problems among the assessed and assessing students indicate that the negative correlations between social withdrawal and social acceptance of the assessed students are weaker when the assessing students themselves display social withdrawal. This interaction also occurs with oppositional-defiant behavior, as well as academic productivity problems. In addition, students with social withdrawal are particularly critical of the social acceptance of students with oppositional-defiant behavior and vice versa. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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