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Autor/inn/enWallbaum, Maren; Stelze, Kristina-Maren
TitelIdentifizierung von Lesestörungen durch künstliche Intelligenz als Chance für die Partizipation von Grundschulkindern.
QuelleAus: Gebauer, Lea Marie (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Peschel, Markus (Hrsg.): Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 277-287
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2779-9; 978-3-7815-6241-7
DOI10.25656/01:35993 10.35468/6241-25
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-359936
SchlagwörterEinstellung (Psychologie); Diagnostik; Künstliche Intelligenz; Grundschule; Lehrer; Leseschwäche; Lesekompetenz
AbstractLesekompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für den Bildungserfolg von Kindern. Dennoch zeigen aktuelle Studien einen Rückgang der Leseleistungen von Grundschulkindern in Deutschland. Eine frühzeitige Diagnostik von Lesestörungen ist essenziell, um individuelle Fördermaßnahmen gezielt einzusetzen. Allerdings ist der diagnostische Prozess in der schulischen Praxis oft mit erheblichen zeitlichen und personellen Herausforderungen verbunden. In diesem Zusammenhang gewinnt der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Diagnostik zunehmend an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag untersucht auf Basis einer Online-Befragung von n = 171 Lehrkräften die derzeitige Praxis der Lesediagnostik sowie die Einstellungen gegenüber KI-gestützten Verfahren. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte vorwiegend auf analoge, nicht standardisierte Methoden zurückgreifen und Unsicherheiten bei der Unterscheidung zwischen Lese- und Rechtschreibstörungen bestehen. KI-basierte Diagnostik wird mehrheitlich positiv bewertet, jedoch bestehen Wissenslücken hinsichtlich der Abgrenzung zu herkömmlicher digitaler Diagnostik. Die Studie unterstreicht den Bedarf an praxisnahen, ressourcenschonenden Diagnostikverfahren und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Validität und Implementierung KI-gestützter Diagnostik. Zudem wird die Bedeutung von Fortbildungsangeboten hervorgehoben, um Lehrkräfte im Umgang mit dieser neuen Technologie zu unterstützen." (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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