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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enBöhme, Richard; Munser-Kiefer, Meike; Hilbert, Sven
TitelRechtschreiberwerb in der digitalen Welt - Disziplinübergreifende Erforschung grundlegender Kompetenzen.
QuelleAus: Gebauer, Lea Marie (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Peschel, Markus (Hrsg.): Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 245-255
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2779-9; 978-3-7815-6241-7
DOI10.25656/01:35990 10.35468/6241-22
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-359903
SchlagwörterKompetenz; Digitale Medien; Grundschule; Grundschulpädagogik; Intelligentes Tutorsystem; Rechtschreibung; Schriftspracherwerb
AbstractHintergrund: Adaptiver Rechtschreibunterricht gilt wegen großer Unterschiede zwischen Grundschüler*innen als herausfordernd. Digitalisierung wird als "Gamechanger" diskutiert. Gleichzeitig erfordert eine Kultur der Digitalität die Erfahrungen und Herausforderungen der Schüler*innen mit multimodaler und -medialer Schriftsprache zu berücksichtigen. Beides hat das Potenzial, Unterricht zu transformieren. Ziel: In einem transdisziplinären Team wurde die App talidu entwickelt und untersucht, wie Erst- und Zweitklässler*innen in einer digitalen Lernumgebung Rechtschreibkompetenzen aufbauen sowie welche medien(un)spezifischen Strategien sie anwenden. Stichprobe: Aus einer Gesamtstichprobe von N = 685 Schüler*innen wurde nach Rechtschreibleistung das oberste und unterste Dezil ausgewählt, das mindestens 100 Wörter schrieb (ngesamt = 16). Methode: Unter Verwendung von Log-Daten wurden Extremgruppenvergleiche angestellt. Ergebnisse: Die Analysen zeigen geringe Unterschiede im Fehlerbild, aber deutliche bei den Korrekturvorgängen und der Nutzung von digitalen Hilfen. Diskussion und Fazit: Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder beim digitalen Rechtschreiben konstruktiv aktiv sind, jedoch beim Testen von Rechtschreibstrategien, dem Korrekturverhalten und der Nutzung digitaler Hilfen unterstützt werden sollten. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem den Informationsgehalt von Log-Daten und deren Bedeutung für den Rechtschreibunterricht im Allgemeinen. Dies unterstreicht das Potenzial digitaler Unterstützung z. B. durch Intelligente Tutorielle Systeme und zeigt Möglichkeiten, Unterricht in einer Kultur der Digitalität zu gestalten. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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