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Autor/inn/enElting, Christian; Liebner, Saskia; Ertl, Sonja
TitelInklusionsbezogene Kompetenz. Ausprägung, Entwicklung und Zusammenhänge im ersten Fachsemester des Grundschullehramtsstudiums.
QuelleAus: Gebauer, Lea Marie (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Peschel, Markus (Hrsg.): Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 95-106
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2779-9; 978-3-7815-6241-7
DOI10.25656/01:35976 10.35468/6241-08
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-359767
SchlagwörterKompetenz; Selbststeuerung; Grundschule; Lehramtsstudiengang; Lehrerbildung; Überzeugung; Empirische Untersuchung; Fragebogenerhebung; Querschnittuntersuchung; Inklusion; Kompetenzentwicklung; Bayern; Deutschland
AbstractDie Grundschule stellt als inklusives Setting erweiterte Anforderungen an die Kompetenz von Grundschullehrkräften, um einen gelungenen inklusiven Unterricht gestalten zu können. Im Einzelnen sind neben dem Wissen auch Überzeugungen, motivationale Orientierungen und Selbstregulationsfähigkeiten mit Blick auf Inklusion entscheidende inklusionsbezogene Kompetenzfacetten. Die Entwicklung und Zusammenhänge zwischen diesen inklusionsbezogenen Kompetenzfacetten während der verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung sind jedoch bislang empirisch kaum untersucht. Die Studie InkluWi (Inklusionsbezogene Kompetenz angehender Grundschullehrkräfte) adressiert diese Forschungslücken. Der vorliegende Beitrag untersucht, wie sich die inklusionsbezogenen Kompetenzfacetten von N = 144 Grundschullehramtsstudierenden im ersten Fachsemester (1) entwickeln und (2) wie sie zusammenhängen. Ergänzend zu bisherigen Querschnittsbefunden zeigt diese Längsschnittstudie für die anfänglich moderat bis hoch ausgeprägten, inklusionsbezogenen Kompetenzfacetten der Grundschullehramtsstudierenden bereits im ersten Fachsemester eine leichte Zunahme. In allen Kompetenzfacetten ist jedoch zugleich Entwicklungspotenzial zu konstatieren, v. a. im weitgehend unerforschten inklusionsbezogenen pädagogischen Wissen. Die Studie unterstreicht somit die Notwendigkeit von Lerngelegenheiten zur Förderung inklusionsbezogener Kompetenz - und zwar bereits zu Beginn des Professionalisierungsprozesses. Weiter zeigen sich überwiegend positive Zusammenhänge zwischen den untersuchten inklusionsbezogenen Kompetenzfacetten. Dabei identifiziert die vorliegende Studie inklusionsbezogene Einstellungen und Selbstregulationsfähigkeiten als potenzielle Prädiktoren zur Erklärung des inklusionsbezogenen pädagogischen Wissens. Neben Merkmalen der Person und wahrgenommenen inklusionsbezogenen Lerngelegenheiten dürften Zusammenhänge zwischen diesen Kompetenzfacetten eine Schlüsselrolle für eine wissensbasierte und reflektierte inklusionsbezogene Lehrkräftebildung spielen. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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