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Autor/inBalk, Daniela
TitelWie sich mit Interviews über Sprachwitze die Sprachbewusstheit von Grundschulkindern erheben lässt.
QuelleAus: Gebauer, Lea Marie (Hrsg.); Platz, Melanie (Hrsg.); Kihm, Pascal (Hrsg.); Peschel, Markus (Hrsg.): Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2026) S. 17-27
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2779-9; 978-3-7815-6241-7
DOI10.25656/01:35969 10.35468/6241-01
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-359699
SchlagwörterSchuljahr 3; Grundschule; Sprachbewusstsein; Witz; Mathematikunterricht; Empirische Untersuchung; Interview; Grundschulalter; Intervention
AbstractDas Forschungsprojekt Mamola (Mathematical modelling and language awareness) beschäftigt sich mit einem sprachbewussten Mathematikunterricht in Jahrgangsstufe 3 (N = 228). Aufgeteilt in zwei Experimentalgruppen wurde in zehn Klassen eine Intervention zur Sprachbewusstheitsförderung beim mathematischen Modellieren durchgeführt, bei der die Anzahl der eingesetzten Designprinzipien variierte (hoch vs. niedrig sprachbewusstheitsfördernd). Die hier vorgestellte qualitative Teilstudie (n = 31) fokussiert die Sprachbewusstheit von Grundschulkindern und untersucht, inwiefern sich Kinder mit schwacher Modellierungskompetenz in ihrer Sprachbewusstheit unterscheiden. Aus dem Modellierungstest (Prätest) wurden die drei schwächsten Kinder jeder Klasse für Einzelinterviews ausgewählt. Dafür wurde ein Interviewleitfaden mit ambigen Sprachwitzen entwickelt, um metasprachliche Äußerungen beim Nachdenken über die Pointe zu elizitieren. Die Interviews wurden vor und nach der Intervention durchgeführt, so dass 57 Transkripte (5 Drop-outs) vorlagen, die mithilfe der Kategorien des Sprachbewusstheitskontinuums kodiert wurden. Die Ergebnisse weisen auf eine große Bandbreite an metasprachlichen Äußerungen bei den interviewten Kindern und eine Entwicklung der Sprachbewusstheit in Abhängigkeit vom Förderformat der Intervention. Um die gefundenen Unterschiede in der Sprachbewusstheit bei den Lernenden erklären zu können, wurden ebenfalls quantitative Daten aus dem Forschungsprojekt herangezogen. Außerdem konnte die Teilstudie unter den schwachen Modellierer*innen zeigen, dass die zwei-/mehrsprachigen Kinder das Analysieren als höchstes Sprachbewusstheitsniveau nicht erreichen konnten. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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