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Autor/inn/enLanger, Sandra; Durgunoglu, Aydin Yücesan
TitelEmpowering adult migrants through digital technology. Language learning, identity, and career pathways.
Paralleltitel: Empowerment erwachsener Migrantinnen und Migranten durch digitale Technologien. Sprachenlernen, Identität und berufliche Perspektiven.
QuelleIn: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 49 (2026) 1, S. 75-94Infoseite zur Zeitschrift
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2364-0022; 2627-7735
DOI10.25656/01:35694 10.1007/s40955-026-00339-2
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-356944
SchlagwörterEmpowerment; Intersektionalität; Digitalisierung; Fallstudie; Erwachsenenbildung; Inklusion; Migrant; Deutschland; USA
AbstractDer Beitrag untersucht, wie Praktiken des Einsatzes digitaler Technologien in der Erwachsenenbildung zu Prozessen der Stärkung und Ausgrenzung von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten beitragen, wenn sie aus einer intersektionalen Perspektive betrachtet werden. Auf Grundlage von zwei Fallstudien aus Deutschland und den Vereinigten Staaten wird analysiert, wie Faktoren wie Aufenthaltsstatus, Geschlecht, Alter und Bildungshintergrund die Teilhabe an digital vermitteltem Lernen prägen. In Deutschland eröffnete die Integration von Virtual-Reality-Anwendungen in Alphabetisierungs- und Sprachkursen neue Möglichkeiten zur berufsbezogenen Sprachpraxis, machte jedoch zugleich Probleme in Bezug auf Zugänglichkeit, technische Barrieren und institutionelle Diskurse sichtbar. In den Vereinigten Staaten bot ein technologiegestütztes Curriculum, das Englischunterricht mit politischer Bildung verband, wertvolle Lerngelegenheiten, während unregelmäßige Teilnahme und unterschiedliche digitale Kompetenzen die Beteiligung einzelner Gruppen einschränkten. Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl das Potenzial digitaler Werkzeuge zur Stärkung von Teilhabe als auch das Risiko, bestehende Ungleichheiten zu verstärken, wenn die vielfältigen Bedürfnisse der Lernenden und institutionelle Rahmenbedingungen nicht hinreichend berücksichtigt werden. Durch die Verbindung von Perspektiven auf Intersektionalität, digitale Spaltungen und institutionelle Praktiken trägt der Beitrag zum Verständnis bei, wie Erwachsenenbildung sowohl Anerkennung ermöglichen als auch Ausschluss reproduzieren kann. Abschließend werden Implikationen für die Praxis sowie Ansätze für zukünftige Forschung diskutiert. (DIPF/Orig.).

This paper examines how digital technology practices in adult education contribute to processes of empowerment and exclusion for migrants and refugees when viewed through an intersectional lens. Drawing on two case studies from Germany and the United States, the analysis explores how factors such as migration status, gender, age, and educational background shape participation in digitally mediated learning. In Germany, the integration of virtual reality into literacy and language courses opened new opportunities for workplace-related language practice but also revealed challenges linked to accessibility, technical barriers, and institutional discourses. In the United States, a technology-supported curriculum combining English instruction with civic education provided valuable learning opportunities, while irregular attendance and varying digital skills limited participation for some groups. The findings highlight both the potential of digital tools to strengthen participation and the risk of reinforcing existing inequalities when learners' diverse needs and institutional conditions are not sufficiently considered. By bringing together perspectives on intersectionality, digital divides, and institutional practices, this paper contributes to a deeper understanding of how adult education can function both as a site of recognition and as a space where exclusionary dynamics persist. The paper concludes with reflections on implications for practice and future research. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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