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Autor/inWurzenberger, Julia
TitelBeruf und Berufsfindung aus einer Lebenslaufperspektive. Die Entwicklung von Handlungsmacht an einem Beispiel.
Paralleltitel: Career and career choice from a life course perspective. Developing agency: a case study.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, 19 (2026) 57, S. 111-117Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:35872
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-358722
SchlagwörterSelbstbestimmung; Übergang; Agency-Theorie; Berufslaufbahn; Erwachsenenbildung; Biografie; Handlungsfähigkeit; Lebensentwurf
AbstractDer Beitrag befasst sich mit der biographischen Gestaltung von Lebensläufen und der Bedeutung individueller Handlungsmacht (Agency) in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Anhand der Fallstudie "Patrick" wird deutlich gemacht, wie ein junger Mann durch selbstbestimmte Entscheidungen und die Reflexion informeller Lernerfahrungen den Übergang von fremdbestimmten Erwartungen zu einer autonomen Berufslaufbahn bewältigt. Die Autorin stützt sich dabei auf die Praxistheorie von Theodore Schatzki sowie die Methode der Narrationsanalyse, um das Zusammenspiel von individueller Identität und gesellschaftlichen Strukturen zu beleuchten. Dabei wird die Bedeutung von "linked lives" und sozialen Unterstützungsstrukturen für gelingende Transitionen im Sinne des "Doing Transitions"-Ansatzes sichtbar. Biographiearbeit in der Erwachsenenbildung solle Lernende dabei unterstützen, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen und Übergänge aktiv zu gestalten, so die Autorin. Zudem fordert sie eine stärkere Professionalisierung und Weiterentwicklung der Biographiearbeit in der Erwachsenenbildung. (DIPF/Orig.).

This article examines the biographical shaping of life courses and the significance of individual agency in a changing world of work. Using the case study of Patrick, it illustrates how a young man navigates the transition from externally determined expectations to an autonomous career path through self-determined decisions and the reflection of informal learning experiences. The author draws on Theodore Schatzki's practice theory and narrative analysis to illuminate the interplay between individual identity and social structures. The significance of linked lives and social support structures for successful transitions becomes visible. Biographical work in adult education should support learners in recognising their own resources and actively shaping transitions. The author also calls for greater professionalisation of biographical work. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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