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Autor/inThomas, Martina
TitelWeiterbildungsmentoring als Instrument zur Überwindung ungleicher Weiterbildungsbeteiligung. Zur Brückenfunktion zwischen Individuum und Betrieb.
Paralleltitel: Continuing education mentoring as a tool for overcoming unequal participation in continuing education. On bridging the gap between the individual and the company.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, 19 (2026) 57, S. 93-101Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:35870
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-358700
SchlagwörterBildungsbeteiligung; Mentoring; Niedrig Qualifizierter; Betriebliche Weiterbildung; Weiterbildung; Erwachsenenbildung; Deutschland
AbstractDieser Beitrag analysiert das Konzept des Weiterbildungsmentorings als innovatives Instrument der "Nationalen Weiterbildungsstrategie" Deutschlands. Die auf niedrigem Niveau stagnierende Weiterbildungsbeteiligung formal geringqualifizierter Personen bleibt eine zentrale bildungspolitische Herausforderung sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Auf Basis einer Reanalyse qualitativer Begleitforschung (2022-2025) werden Thesen zur Wirksamkeit dieses Instruments formuliert. Weiterbildungsmentoring wird in seiner Brückenfunktion zwischen individuellen Hemmnissen und betrieblichen Rahmenbedingungen vorgestellt. Auf individueller Ebene können Mentor*innen durch niederschwellige Beratung und ein persönliches Vertrauensverhältnis helfen, Ängste abzubauen und das Interesse an Qualifizierungen zu wecken. Auf struktureller Ebene agieren Mentor*innen als Expert*innen für die Bedarfe ihrer Kolleg*innen, machen Selektionsmechanismen sichtbar und gestalten Lernkulturen aktiv mit. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz Potenziale zur Egalisierung von Bildungsbeteiligung bietet, die von Instrumenten wie z.B. der Bildungskarenz in Österreich bisher nicht eingelöst werden konnten. Der nachhaltige Erfolg ist jedoch an eine konstruktive betriebliche Einbindung und die Unterstützung durch Entscheidungsträger*innen gebunden. (DIPF/Orig.).

This article analyses the concept of continuing education mentoring as an innovative instrument within Germany's National Strategy for Continuing Education. The persistently low participation in continuing education among formally low-qualified individuals remains a central educational policy challenge. Drawing on a reanalysis of qualitative accompanying research (2022-2025), the article formulates theses on the effectiveness of this instrument. Continuing education mentoring is presented in its bridging function between individual barriers and organisational conditions. At the individual level, mentors use low-threshold counselling and personal trust to reduce anxieties. At the structural level, mentors act as experts for the needs of their colleagues. The findings indicate that this approach has potential to equalise educational participation in ways that instruments such as educational leave have so far failed to deliver. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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