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Autor/inn/enHaring, Bianca; Pilch Ortega, Angela
TitelBiografische Forschung als Erkenntnisressource für die Erwachsenenbildung. Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zu den Lebenswirklichkeiten Lernender.
Paralleltitel: Biographical research as a knowledge resource for adult education. Results of a qualitative study of the life realities of learners.
QuelleIn: Magazin Erwachsenenbildung.at, 19 (2026) 57, S. 9-17Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1993-6818; 2076-2879
DOI10.25656/01:35861
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-358610
SchlagwörterLernerfahrung; Biografieforschung; Qualitative Forschung; Erwachsenenbildung; Lebenswirklichkeit
AbstractDer Beitrag untersucht den Wert der Biografieforschung für die Erwachsenenbildung und beleuchtet die Verflechtung von individueller Lebensplanung und Bildung. Im Zentrum steht dabei die wissenschaftliche Studie von Bianca Haring. Haring führte 2022 narrative Interviews mit Lernenden in arbeitsmarktpolitischen Bildungsmaßnahmen sowie leitfadengestützte Expert*inneninterviews mit in diesem Bereich tätigen Lehrkräften durch. Methodisch basierte die Studie auf einem qualitativen Forschungsdesign (Grounded Theory). Eine wesentliche Erkenntnis Harings ist, dass vergangene Lernerfahrungen, oft geprägt durch schulische Erlebnisse, maßgeblich die heutige Einstellung zu Bildung und Lernen bestimmen. Die Studie identifiziert drei Kernkategorien: "Vergangene Lernerfahrungen", "Selbstbestimmtheit" sowie "Unterstützung und Austausch". Für gelingende Bildungsprozesse erweisen sich individuelle Sinnhaftigkeit, praktische Anwendbarkeit sowie der soziale Austausch als entscheidend. Abschließend plädieren die Autorinnen Haring und Pilch Ortega dafür, biografische Reflexionsräume in Bildungsangeboten zu etablieren, um individuelle Bedürfnisse besser zu berücksichtigen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. (DIPF/Orig.).

This article examines the value of biographical research for adult education and explores the intertwining of individual life planning and education. The focus is on a qualitative study by Bianca Haring, who conducted narrative interviews with learners in labour market educational programmes and expert interviews with teachers in 2022, using a Grounded Theory design. A key finding is that past learning experiences, often shaped by schooling, significantly determine current attitudes towards education and learning. The study identifies three core categories: past learning experiences, self-determination, and support and exchange. The authors advocate for establishing biographical reflection spaces in educational offerings to better address individual needs and promote social participation. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/3
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