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Autor/inSchluß, Henning
TitelEine universale Pädagogik in Zeiten von Krieg, Krisen und Klimawandel. Eine Kontextanalyse des Werkes von Johann Amos Comenius.
Paralleltitel: A universal pedagogy in times of war, crises and climate change. A contextual analysis of the work of Johann Amos Comenius.
QuelleIn: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 48 (2025) 3, S. 20-24Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-4688; 2699-5549
DOI10.25656/01:35814 10.20377/zep-44
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-358148
SchlagwörterGanzheitlicher Ansatz; Pädagogik; Bildungsgeschichte; Krieg; Klimawandel; Kapitalismus; Dreißigjähriger Krieg; Biografie; Krise; Werk; Comenius, Johann Amos
AbstractJan Amos Comenius (geboren 1592 Nivnice; gestorben 1670 in Amsterdam) war mehrfach direktes Opfer des Dreißigjährigen Krieges, der lange Zeit als Symbol für die Schrecken des Krieges überhaupt galt (Burkhardt, 1992; Münkler, 2022) und der mit der Klimakrise und den Anfängen des Kapitalismus verbunden war. Dennoch entwickelte Comenius eine ganzheitliche Pädagogik (Schaller, 2004; Fauth, 2009). Es war die Schaffung eines kontrafaktischen Projekts zur erfahrbaren Welt, das er in eben dieser Welt umzusetzen versuchte (vgl. Pánková, 2022). Wie ein solches ganzheitliches Konzept in einer auseinanderfallenden Welt entwickelt wurde, untersucht dieser Beitrag. Dazu werden die Zusammenhänge zwischen Krieg, Klimawandel und dem Beginn des Kapitalismus erörtert, sodann die Comenianische Biographie und sein Werk in diesem Sitz im Leben interpretiert (Comenius & Arnhardt, 1996). Abschließend wird nach den Perspektiven für Pädagogik im 21. Jh. angesichts neuer globaler Krisen gefragt. (DIPF/Orig.).

Jan Amos Comenius (born 1592 Nivnice; died 1670 in Amsterdam) was repeatedly a direct victim of the Thirty Years' War, which was long considered a symbol of the horrors of war in general (Burkhardt, 1992; Münkler, 2022) and was linked to the climate crisis and the beginnings of capitalism. Nevertheless, Comenius developed a holistic pedagogy (Schaller, 2004; Fauth, 2009). It was the creation of a counterfactual project that he attempted to implement in this very world (cf. Pánková, 2022). This article examines how such a holistic concept was developed in a disintegrating world. To this end, the connections between war, climate change, and the beginnings of capitalism are discussed. Then Comenius's biography and work are interpreted in this Sitz im Leben context (Comenius & Arnhardt, 1996). Finally, the perspectives for education in the 21st century in the face of new global crises are examined. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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