Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Koch, Corinna |
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| Titel | La trêve de Noël de 1914: der europäische Antikriegsfilm "Joyeux Noël" im Französischunterricht. |
| Quelle | Aus: Losfeld, Christophe (Hrsg.); Leitzke-Ungerer, Eva (Hrsg.): Hundert Jahre danach... la Grande Guerre: Konzepte und Vorschläge für den Französischunterricht und den bilingualen Geschichtsunterricht. Stuttgart: ibidem-Verlag (2016) S. 83-102
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| Reihe | Französischdidaktik im Dialog. 3 |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Sammelwerksbeitrag |
| ISSN | 2191-8155 |
| ISBN | 978-3-8382-0795-7; 978-3-8382-9471-1 |
| Schlagwörter | Film; Interkulturelle Kompetenz; Didaktik; Unterricht; Weltkrieg I |
| Abstract | Am 24. Dezember 1914 verständigen sich an der Westfront in Nordfrankreich französische, schottische und deutsche Truppen auf einen inoffiziellen Weihnachtsfrieden am Heiligen Abend sowie am ersten Feiertag und versammeln sich schließlich sogar im Niemandsland, um gemeinsam Fußball zu spielen, zu musizieren, die heilige Messe zu feiern, gefallene Soldaten beider Seiten zu beerdigen und Lebensmittel auszutauschen. So sieht die versöhnliche Interpretation der (bruchstückhaften) Überlieferungen des Weihnachtsfriedens - der trêve de Noël - in Christian Carions europäischem Antikriegsfilm Joyeux Noël aus dem Jahr 2005 aus, der in Deutschland und Großbritannien unter dem Titel Merry Christmas veröffentlicht wurde. Damit "jüngere Generationen, die Krieg und seine jahrzehntelang anhaltenden Folgen nie selbst miterlebt haben, die unterschiedlichen nationalen Geschichtsbilder in Europa kennen und verstehen lernen" und um "die Frage nach einer möglichen kollektiven, transnationalen Erinnerungskultur" (Angrand/Ingenlath 2014, 5) mit jungen Menschen diskutieren zu können, bietet sich im Französischunterricht gut 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges die Behandlung von Ausschnitten dieses Films an. Er eröffnet Lernenden einen möglichen Zugang zu einigen Aspekten des Ersten Weltkrieges, z.B. zu den Zuständen in den Schützengräben, und verdeutlicht die Absurdität von Krieg. Da sich die Auseinandersetzung mit Weltkriegen "nicht auf militärhistorische Aspekte beschränken" sollte (Grau/Fresse 2014, 7), konzentriert sich dieser Beitrag auf die in Joyeux Noël dargestellte menschliche Facette des Krieges, würdigt die im Film gewählte (europäische) Perspektive und Machart und hinterfragt sie gleichzeitig kritisch. |
| Erfasst von | Externer Selbsteintrag |
| Update | 2026/4 |