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Autor/inn/enGross, Anselm; Speer, Hannah; Weyland, Michael
TitelProblemlösen in der Sekundarstufe I - (wie) kann das gelingen?
QuelleIn: Zeitschrift für ökonomische Bildung, (2026) 15, S. 123-177Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-3533
SchlagwörterProblemlösen; Sekundarstufe I; Didaktik; Unterricht; Orientierung
AbstractProblemlösen wird als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts bezeichnet, denn "Alles Leben ist Problemlösen" (Karl R. Popper). In den gängigen Lernzieltaxonomien und Abituraufgaben bildet das Problemlösen bis heute den obersten Anforderungsbereich und im Sinne "kompetenz-orientierter", d.h. auf das Problemlösen bezogener Lehrpläne sind Lehrende in allen Bildungsbereichen in ihrem pädagogischen Handeln herausgefordert: Wie "funktionieren" Problemlöseprozesse, und wie können Lehrkräfte diese Prozesse sinnvoll unterstützen? Dies gilt auch und in besonderem Maße für die ökonomische Bildung. Lebensnaher Unterricht sollte daher intelligentes, anwendbares Wissen vermitteln und das Problemlösen schulen. Jedoch spielt das Prinzip der Problemorientierung in der Sekundarstufe I häufig immer noch eine untergeordnete Rolle und wird von vielen Lehrkräften und Lernenden als Überforderung aufgefasst. Denn die damit verbundenen kognitiv aktivierenden, anspruchsvollen und problemorientierten Aufgaben sind keine Selbstläufer. Der Aufsatz untersucht, inwiefern Problemlösen in der Sekundarstufe I - auch außerhalb des Gymnasiums - dennoch realisiert werden kann und stellt die Chancen und Herausforderungen problemlösenden Unterrichts einander gegenüber.

Problem solving is considered a key skill for the 21st century, because "All Life is Problem Solving" (Karl R. Popper). In current learning objective taxonomies and high school graduation exams, problem solving remains the highest level of requirement. In terms of "competence-oriented" curricula, i.e., those focused on problem solving, teachers in all areas of education are challenged in their pedagogical activities: How do problemsolving processes "work," and how can teachers effectively support these processes? This also applies in particular to economic education. Economic education should therefore impart intelligent, applicable knowledge and teach problem solving. However, the principle of problem orientation still often plays a subordinate role in lower secondary education and is perceived by many teachers and learners as excessive. This is because problem-based learning and the associated cognitively activating, demanding, and problem-oriented tasks do not happen automatically. The essay examines the extent to which problem solving can nevertheless be implemented in economics lessons in lower secondary education - even outside of academic high schools - and compares the opportunities and challenges of prob-lem-solving lessons. (übernommen).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/4
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