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Autor/inSchramm, Michael
TitelEthische Entscheidungskriterien.
Ethikkonzeptionen und wirtschaftsdidaktische Konsequenzen.
QuelleIn: Zeitschrift für ökonomische Bildung, (2025) 14, S. 1-56Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2196-3533
DOI10.7808/zfoeb.2025.14.104
SchlagwörterDidaktik; Unterricht; Ethik; Moralische Erkenntnis; Wirtschaft
AbstractUnter den vielen möglichen Kriterien für wirtschaftliche Entscheidungen (ökonomische, rechtliche, ästhetische usw.) gibt es auch ethische Entscheidungskriterien, die auch für die Wirtschaftsdidaktik und die ökonomische Bildung wichtig sind, weil es nicht nur um die Frage der "Geeignetheit der Mittel bei gegebenem Zwecke" (MAX WEBER) gehen kann, sondern auch um die Frage der Zwecke unseres Wirtschaftens, also um ethische Entscheidungskriterien. Doch auch hier herrscht wiederum Pluralität: während sich alle Ethiken der Moderne darin einig sind, dass der "moral point of view" in einer fairen Unparteilichkeit besteht, gehen die diversen Ethikkonzeptionen dann doch auseinander, wenn es um die Konkretisierung dieser Unparteilichkeit geht. Der Beitrag stellt die drei bedeutendsten Konzeptionen der modernen Ethik vor: die Moralphilosophie IMMANUEL KANTs mit ihrem "kategorischen Imperativ", den klassischen Utilitarismus (beginnend mit JEREMY BENTHAM) und sein Moralprinzip des "größten Glücks der größten Zahl" sowie die Gerechtigkeitstheorie von JOHN RAWLS mit ihrer "Maximin-Regel". Schließlich sucht der abschließende Abschnitt nach objektiven Gründen, die den "moral point of view" nahelegen. Die objektiven Realitäten, die die man zwar ignorieren, aber nicht plausibel leugnen kann und die daher wahrzunehmen sind ("Wahrnehmung"), sind die realen Interessen bewusster Lebewesen. Es ergibt sich der Ansatz eines "ethischen Interessenrealismus".

Among the many possible criteria for economic decisions (economic, legal, aesthetic, etc.), there are also ethical decision criteria, which are also important for economic didactics and economic education, because it is not only a question of the "suitability of the means for a given end" (MAX WEBER), but also the question of the ends of our economic activities, i.e. ethical decision criteria. But here, too, there is a plurality: while all modern ethics do agree that the "moral point of view" consists in fair impartiality, the various concepts of ethics diverge when it comes to concretizing this impartiality. The article presents the three most important conceptions of modern ethics: IMMANUEL KANT's moral philosophy with its "categorical imperative", classical utilitarianism (beginning with JEREMY BENTHAM) and its moral principle of the "greatest happiness of the greatest number" as well as JOHN RAWLS' theory of justice with its "maximin rule". Finally, the concluding section looks for objective reasons that suggest the "moral point of view". The objective realities, which can be ignored but not plausibly denied and which must therefore be perceived ("per-ceived"), are the real interests of conscious living beings. This results in the approach of an "ethical interest realism". (übernommen).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2026/4
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