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Autor/inRieger, Julia
TitelPopuläre Raumfiguren. Die Stilisierung urbaner Unsicherheit in den Aneignungspraktiken jugendlicher Rezipient:innen des Gangsta-Rap.
Paralleltitel: Popular spatial figures. The stylisation of urban insecurity in the appropriation practices of young recipients of gangsta rap.
QuelleIn: Soziale Passagen, 17 (2025) 2, S. 685-701
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1867-0180; 1867-0199
DOI10.25656/01:35584 10.1007/s12592-025-00567-2
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-355842
SchlagwörterSoziale Ungleichheit; Rezeption; Ethnografie; Rapmusik; Qualitative Forschung; Jugendkultur; Situationsanalyse; Stilisierung; Rezipient
AbstractAusgehend von empirischen Ergebnissen aus einer ethnographischen Studie zur Rezeption und Aneignung von Gangsta-Rap beschäftigt sich der Beitrag mit der Frage nach der Konstruktion von urbaner Unsicherheit im Rahmen raumbezogener Stilisierungspraktiken. Populäre Raumfiguren wie 'Ghetto' und 'Straße' dienen den jugendlichen Rezipient:innen hierbei als kulturelle Ressource der Fremd- und Selbstdeutung und stellen einen zentralen Bezugspunkt in der Aneignung von Gangsta-Rap dar. Durch die Analyse der Stilisierungspraktiken tritt urbane Unsicherheit als performatives Element in Erscheinung, über welches mediale Inszenierung und Alltag aneinander angeglichen werden. Dabei werden vier übergeordnete Kategorien sichtbar, die zur ästhetischen Aufladung urbaner Unsicherheit genutzt werden: räumliche Umgebung, Körper, Kollektiv und Konflikte. (DIPF/Orig.).

Based on empirical findings from an ethnographic study on the reception and appropriation of gangsta rap, this article examines the construction of urban insecurity in space-related stylisation practices. Popular spatial figures such as 'ghetto' and 'street' serve as cultural resources for young recipients to interpret themselves and others, and represent a central point of reference for the appropriation of gangsta rap. Through the analysis of stylisation practices, urban insecurity emerges as a performative element through which media staging and everyday life are aligned. Four overarching categories can be identified that are used in this practice to aesthetically charge urban insecurity: spatial environment, body, collective and conflicts. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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