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InstitutionDachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
TitelZu heiss zum Lernen: Wirksamer Hitzeschutz an Schulen. Positionspapier LCH.
QuelleZürich: Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH (2026), 18 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monografie
DOI10.25656/01:35617
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-356179
SchlagwörterSchule; Schulbau; Schulgebäude; Unterrichtsbedingungen; Hitze; Klimawandel; Gesundheitsschutz; Raumklima; Positionspapier; Schweiz
AbstractHitzewellen sind in der Schweiz mittlerweile keine Seltenheit mehr. Durch häufigere Hitzetage und Tropennächte steigt das Risiko, dass Unterricht und Tagesstrukturen unter starker Wärmebelastung stattfinden müssen. Überhitzte Schulräume sind kein Komfortproblem, sondern beeinträchtigen die Gesundheit und die Lernleistung erheblich. Schulgebäude und Aussenbereiche müssen deshalb so gestaltet und betrieben werden, dass Lernen und Arbeiten auch bei hohen Aussentemperaturen sicher und wirksam möglich sind. Da für den Bildungsbereich schweizweit verbindliche Grenzwerte und abgestimmte Verfahren fehlen, besteht ein Regelungs- und Vollzugsdefizit. Der LCH empfiehlt, eine Obergrenze von 26°C in Innenräumen als verbindlichen Grenzwert für regulären Unterricht festzulegen. Zudem ist eine Sanierungsoffensive nötig, um Schulgebäude und Aussenbereiche hitzetauglich zu machen. Wo passive Massnahmen nicht ausreichen, ist eine effiziente, aktive Raumkühlung aus erneuerbaren Energiequellen erforderlich. (DIPF/Orig.).

Heatwaves are no longer a rarity in Switzerland. With more frequent hot days and tropical nights, there is an increased risk that lessons and school routines must operate under severe heat stress. Overheated classrooms are not merely a matter of comfort; they significantly impair health and learning performance. School buildings and outdoor areas must therefore be designed and managed in such a way that learning and working can take place safely and effectively even at high outside temperatures. As there are no binding limits or standardised procedures for the education sector across Switzerland, there is a regulatory and enforcement deficit. The LCH recommends setting an upper limit of 26°C indoors as a binding threshold for regular lessons. Furthermore, a large-scale refurbishment effort is needed to make school buildings and outdoor areas heat-resistant. Where passive measures are insufficient, efficient, active room cooling using renewable energy sources is required.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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