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Autor/inRoß, Anja
TitelDas Unsichtbare sichtbar machen. Comics als Bildungsmedium zur Kritik am Digitalen Kapitalismus.
Ein Plädoyer für eine reflexive Medienbildung.
QuelleIn: Medien-Impulse, 63 (2025) 4, S. 37Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2307-3187
DOI10.21243/mi-04-25-23
SchlagwörterTransfer; Bildungsmittel; Digitale Medien; Künstliche Intelligenz; Medienkompetenz; Medienpädagogik; Neue Medien; Neue Technologien; Comic; Narrative Didaktik; Popkultur; Ästhetische Bildung; Kapitalismus; Zugang
Abstract"Der Beitrag untersucht das Potenzial von Comics als popkulturelle Bildungsmedien zur kritischen Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz (KI) und dem digitalen Kapitalismus. Ausgehend von der Beobachtung, dass bildungspolitische Diskurse zu 'KI-Kompetenz' häufig ein funktional-technisches Verständnis von Medienbildung vertreten, richtet der Artikel den Blick auf die gesellschaftlichen, ökonomischen und ethischen Dimensionen algorithmischer Systeme. Anhand einer qualitativen Analyse der Comics We Need to Talk, AI (Schneider & Ziyal, 2019) und We Are AI (Khan & Stoyanovich, 2021) wird gezeigt, wie ästhetisch-narrative Formen komplexe Zusammenhänge von Datenökonomie, Macht, Ökologie und Diskriminierung sichtbar machen. Dabei vertritt die Autorin die Annahme, dass die Auseinandersetzung mit KI und deren gesellschaftlichen Verschränkungen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden sollte und sich nicht auf privilegierte akademische Zirkel beschränken darf. Theoretisch verortet sich die Untersuchung im Diskurs um kritische Medienbildung, digitale Bildung und kritische ´KI Bildung`. Die untersuchten Comics werde als genuine Medien reflexiver Bildung sichtbar, die technologische Aufklärung demokratisieren und neue Formen kritischer Medienpraxis eröffnen." [Zusammenfassung: Angaben der Autor*innen].

"This article examines the potential of comics as pop-cultural educational media for critically engaging with artificial intelligence (AI) and digital capitalism. Starting from the observation that educational policy discourses on 'AI literacy' often adopt a functional-technical understanding of media education, the article focuses on the social, economic, and ethical dimensions of algorithmic systems. Through a qualitative analysis of the comics *We Need to Talk, AI* (Schneider & Ziyal, 2019) and *We Are AI* (Khan & Stoyanovich, 2021), it demonstrates how aesthetic and narrative forms reveal complex interrelationships between data economics, power, ecology, and discrimination. The author argues that engagement with AI and its societal entanglements should be made accessible to a broad audience and not limited to privileged academic circles. Theoretically, the study situates itself within the discourse on critical media education, digital education, and critical 'AI education'. The comics studied are revealed as genuine media of reflexive education that democratise technological enlightenment and open up new forms of critical media practice." [Summary: Information provided by the editors of the site and translated by the editors of Education Worldwide].
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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