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Autor/inRobin, Dunja
TitelFrauen* und Mädchen* mit Behinderungen in der Stadt - Lebenswelten, Teilhabe und Bedarfe.
QuelleAus: Cudak, Karin (Hrsg.); Schachler, Viviane (Hrsg.): Inklusive Kommunal- und Regionalentwicklung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Impulse und Strategien. Marburg: Lebenshilfe-Verlag (2026) S. 180-199
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2769-0; 978-3-7815-6231-8; 978-3-88617-921-3
DOI10.25656/01:35493 10.35468/6231-11
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-354931
SchlagwörterGender; Intersektionalität; Frau; Geschlecht; Stadt; Teilhabe; Behinderung; Inklusion; Gewaltprävention; Barrierefreiheit; Lebenswelt; Mädchen
AbstractFrauen* und weiblich gelesene Personen mit Behinderungen erleben in unserer Gesellschaft intersektionale Diskriminierungen, da sie nicht nur aufgrund ihrer Behinderung, sondern auch aufgrund weiterer Merkmale wie Geschlecht, ethnischer Herkunft, Genderidentität oder sozialer Herkunft benachteiligt werden. Studien sowie die Praxiserfahrungen der Netzwerkfrauen Bayern zeigen, dass sie häufiger Gewalt erfahren (siehe beispielsweise Schröttle et al, 2012), schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben (Möller-Slawinski & Jurczok, 2021), unzureichenden Zugang zum Gesundheitssystem finden (Robert Koch-Institut, 2020) und, wie auch die Erfahrungswerte der Netzwerkfrauen Bayern in ihren Beratungen zeigen, in ihrer Selbstbestimmung oft eingeschränkt sind. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) definiert Behinderung als Wechselwirkung zwischen individuellen Beeinträchtigungen und gesellschaftlichen Barrieren (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, 2022). Damit ist Behinderung nicht nur ein persönliches Merkmal, sondern ein Ergebnis struktureller Ausgrenzung. Dieser Beitrag beleuchtet zentrale Lebensbereiche, in denen Frauen* und Mädchen* mit Behinderungen auf Barrieren stoßen, verortet sie im rechtlichen Rahmen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die kommunale Ebene anhand von Beispielen aus der Arbeit der Netzwerkfrauen Bayern ab, die im Folgenden auch vorgestellt wird. Als Best-Practice-Beispiele dienen hierbei vor allem Maßnahmen und Initiativen aus München, an deren Entwicklung und Umsetzung die Netzwerkfrauen Bayern beteiligt waren oder mit denen sie positive Erfahrungen gemacht haben. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie bestehende Barrieren abgebaut und inklusive Strukturen geschaffen werden können, um eine gerechtere Teilhabe und Selbstbestimmung für Frauen* und Mädchen* mit Behinderungen zu ermöglichen. Einleitend werden die Netzwerkfrauen Bayern sowie weitere Interessensvertretungen vorgestellt. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2026/4
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